Lumbalpunktion

Allgemeine Informationen

Zerebrospinalflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis)

  • Zerebrospinalflüssigkeit (CSF)
    • Ist eine klare, farblose Flüssigkeit, die in den Hirnventrikeln gebildet wird.
    • Der Plexus choroideus produziert etwa 70 % der Zerebrospinalflüssigkeit.
    • Täglich werden ca. 500 ml Zerebrospinalflüssigkeit produziert (0,4 ml/min), aber zu einem bestimmten Zeitpunkt sind nur 120‒150 ml im System vorhanden.
    • In den Granulationes arachnoideales erfolgt die Resorption.
    • Die CSF zirkuliert langsam vom Ventrikelsystem in das Gebiet um Gehirn und Rückenmark.
  • Funktion der CSF
    • Die Flüssigkeit fungiert als hydraulischer Stoßdämpfer, sodass die Auswirkungen von Schlägen und Stößen auf den Kopf gedämpft und ernsthafte Schädigungen des Gehirns und des Rückenmarks vermieden werden.
    • Die CSF trägt zur Regulierung des intrakraniellen Drucks, zur Versorgung des Nervengewebes mit Nährstoffen und zum Abtransport von Abfallprodukten bei.
  • Zusammensetzung der CSF
    • Die CSF hat eine andere chemische Zusammensetzung als ultrafiltriertes Plasma.
    • Spezielle Transportsysteme regulieren z. B. K, Ca und Mg, während andere Stoffe frei diffundieren.
    • Eine Krankheit kann die Zusammensetzung der CSF ändern.
      • Zum Beispiel können Erythrozyten und Leukozyten als Folge einer Meningitis in der CSF vorkommen.
  • Blut-Hirn-Schranke
    • Bezeichnet die Kontrolle und Filtration, die die Komponenten des Blutplasmas durchlaufen, bevor sie in die CSF und weiter in das Gehirn gelangen.
  • Druck der CSF
    • Blockaden im CSF-System können bei Kindern zu einem Hydrozephalus und bei Erwachsenen zu einer Erhöhung des intrakraniellen Drucks führen.

Normalwerte

Indikationen

Kontraindikationen

Tests

Patientenvorbereitung

Erforderliches Material

Vorgehen

Beobachtung

Unerwünschte Wirkungen

Patienteninformationen