Zum Hauptinhalt springen

Allergie als systemische Erkrankung

Zuletzt bearbeitet: Zuletzt revidiert:
Zuletzt revidiert von:

Definition:
Spezifische, immunologisch vermittelte, krank machende Überempfindlichkeit gegen eigentlich ungefährliche Substanz (Allergen).
Häufigkeit:
Mindestens 20–30 % der deutschen Bevölkerung sind von Allergie betroffen.
Symptome:
Stark unterschiedlich; fast immer Juckreiz.
Befunde:
Bei systemischer Reaktion generalisierte Hautrötung, Urtikaria, Stridor, Hypotension, Tachkardie.
Diagnostik:
Klinische Verdachtsdiagnose Allergie. Identifizierung des Allergens über Allergietests.
Therapie:
Kausal für einige Allergene allergenspezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) möglich. Symptomatisch Medikamente zur Unterdrückung der überschießenden Immunreaktion.
  1. Ring J. Allergie als Volkskrankheit. Allergo Journal 2019; 28: 50-53. link.springer.com  
  2. Bergmann KC, Ring J. History of Allergy. Basel: Karger, 2014.
  3. Traidl-Hoffmann C. Allergie – eine Umwelterkrankung!. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 2017; 60: 584-91. link.springer.com  
  4. Renz H, Gierten B. Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. Berlin, Heidelberg: Springer, 2019. link.springer.com  
  5. Kuhnke R, Braun S. Wenn der Körper überreagiert - Pathophysiologie der Allergie. retten! 2014; 3(2): 96-103. www.thieme-connect.com  
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung Allgemeinmedizin, Frankfurt