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Augenschädigung durch arterielle Hypertonie

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Definition:
Veränderungen der Netzhaut, die durch eine Hypertonie hervorgerufen werden.
Häufigkeit:
Leichte Veränderungen häufig, schwere Veränderungen < 2 %.
Symptome:
Die meisten hypertensiven Patienten sind asymptomatisch. Bei klinischer Manifestation zumeist allmähliche Verschlechterung des Visus.
Befunde:
Bei Erkrankungsbeginn zeigt sich eine generalisierte Verengung der retinalen Arteriolen. Bei schwerer Ausprägung Hämorrhagien, Exsudate und „Cotton wool“-Herde, schließlich Papillenödem.
Diagnostik:
Diagnosestellung durch Augenspiegelung (Funduskopie).
Therapie:
Antihypertensive Therapie.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin. Freiburg i. Br.
  • Johan H. Seland, professor emeritus, Universitetet i Bergen