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Zoster ophthalmicus

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Definition:
Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus im Ausbreitungsbereich des 1. Trigeminusasts (Nervus ophthalmicus) auf Stirn, Augen und Nase.
Häufigkeit:
Ca. 2–5 pro 10.000.
Symptome:
Brennendes Gefühl in der Haut, Rötungen und mit der Zeit Vesikel in der Haut. Sehstörungen, Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit, Blepharospasmus.
Befunde:
Klassische Hautläsionen. Als Symptome im Auge können Konjunktivitis, Keratitis, Uveitis, Episkleritis, Iridozyklitis u. a. auftreten. Die Iridozyklitis stellt die häufigste Komplikation dar.
Diagnostik:
Klinische Diagnose. Kultivierung, Antigenuntersuchung oder PCR (bei Zweifel). Eine Fluoresceinfärbung zur Anfärbung der Kornea.
Therapie:
Antivirale Therapie, Schmerztherapie.
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmeidzin, Neustadt am Rübenberge
  • Trine Hessevik Paulsen, allmennlege og redaksjonsmedarbeider i NEL
  • Johan H. Eivind Seland, Professor Emeritus, Universität Bergen