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Optikusneuritis

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Definition:
Entzündung des Sehnervs. Meist mit Demyelinisierung und axonaler Beteiligung. In etwa der Hälfte der Fälle mündet die Erkrankung in eine multiple Sklerose. Auch andere Systemerkrankungen, toxische und genetische Ursachen können eine Optikusneuritis verursachen.
Häufigkeit:
Die Inzidenz beträgt 5 Fälle pro 100.000 pro Jahr.
Symptome:
Häufig subakute einseitige Verschlechterung des Sehvermögens; es kann aber auch zum Verlust der Sehstärke auf beiden Augen kommen, gleichzeitig oder sequenziell.
Befunde:
Klinische Befunde sind gering. Meist reduzierter Visus und Gesichtsfeldausfälle sowie gestörtes Farbensehen. Bei etwa 1/3 der Patient*innen Papillenveränderungen wie Ödem oder temporale Blässe.
Diagnostik:
Ophtalmologische und neurologische Untersuchung, MRT.
Therapie:
In der Akutphase evtl. hochdosierte Kortikosteroide intravenös. Bei multipler Sklerose leitlinienbasierte Behandlung einschließlich Immunmodulation.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Disponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Diagnostik bei Spezialist*innen

Checkliste zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patient*innen informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg