Zum Hauptinhalt springen

Anämie bei chronischer Erkrankung

Zuletzt aktualisiert:

Zuletzt überarbeitet:

Zuletzt überarbeitet von:



Definition:
Hypochrom-mikrozytäre Anämie im Rahmen einer chronischen Erkrankung (Anaemia of Chronic Disease = ACD), die pathophysiologisch auf eine zytokinvermittelte Störung der Eisenverwertung zurückzuführen ist. Auftreten vor allem im Rahmen von Autoimmunerkrankungen, chronischen Infektionen, Malignomen und chronischer Nierenkrankheit.
Häufigkeit:
Häufige Anämieform, insbesondere bei älteren Menschen.
Symptome:
Die Anamnese wird meist durch die Symptome der Grunderkrankung geprägt. Evtl. anämiebedingte Leistungsschwäche.
Befunde:
Klinische Befunde vor allem abhängig von der Grunderkrankung. Evtl. Blässe, Belastungsdyspnoe, Tachykardie als Ausdruck der Anämie.
Diagnostik:
Diagnosestellung durch Kombination aus chronischer Grunderkrankung und typischen Laborbefunden (Blutbild, Parameter des Eisenstoffwechsels) nach Ausschluss einer anderen Anämieursache.
Therapie:
Im Vordergrund steht die Behandlung der Grunderkrankung. Optionen sind vor allem intravenöse Eisensubstitution (orale Gabe unwirksam) und Gabe von ESA (Erythropoese stimulierende Agenzien). Transfusion von Erythrozytenkonzentraten nur selten erforderlich.

Allgemeine Informationen

Definition

Bedeutung für die hausärztliche Praxis

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese und klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Komplikationen

Verlauf und Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.