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Aplastische Anämie

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Definition:
Bi- oder Panzytopenie und hypozelluläres Knochenmark ohne morphologische Anomalien der Stammzellen. Wahrscheinlich autoimmune Genese in der Mehrzahl der Fälle.
Häufigkeit:
Selten: In Mitteleuropa 2 bis 3 Fälle pro Million und Jahr.
Symptome:
Abhängig davon, welche Zellreihe am meisten betroffen ist: Dyspnoe, Müdigkeit, rezidivierende Infektionen.
Befunde:
Anämiezeichen wie Blässe,Tachykardie. Evtl. Zeichen einer erhöhten Blutungsneigung wie Petechien, Hämatome. Keine Hepatosplenomegalie, Lymphadenopathie oder Knochenschmerzen.
Diagnostik:
Hb, Differenzialblutbild, Hämolyseparameter, Gerinnung. Eine Knochenmarkbiopsie bestätigt die Diagnose.
Therapie:
Abhängig von Alter, Ursache und Schweregrad: supportive Transfusionen, immunsupressive Behandlung, evtl. Thrombopoetinagonist. Knochenmarktransplantation als langfristig wirksamste Option für ausgewählte Patient*innen. Bei niedrigem Schweregrad genügt oft eine regelmäßige Überwachung des Blutbilds ohne Behandlung.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Disponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Allgemeines

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Knochenmarkstransplantation

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg