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Antiphospholipid-Syndrom

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Definition:
Eine systemische Autoimmunerkrankung, die durch arterielle und venöse Thromboembolien sowie Schwangerschaftskomplikationen gekennzeichnet ist.
Häufigkeit:
Unbekannt, man rechnet jedoch mit einer Prävalenz von 0,5 % in der Allgemeinbevölkerung.
Symptome:
Das erste Symptom ist häufig eine venöse Thrombose. Kardiale und arterielle Thrombosen können bei jüngeren Personen zu einem Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) führen.
Befunde:
Thromboembolische Ereignisse oder Schwangerschaftskomplikationen.
Diagnostik:
Diagnostik durch den Spezialisten, u. a. Untersuchung auf Antikörper gegen Phospholipide.
Therapie:
In erster Linie mit antithrombotischen Medikamenten.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Odd Kildahl-Andersen, overlege, dr. med., Medisinsk avdeling, Universitetssykehuset Nord-Norge, Harstad sykehus
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, universitetslektor, institutt for sammfunsmedisinske fag, NTNU, redaktør NEL