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Akute myeloische Leukämie (AML)

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Definition:
Neoplastische Proliferation von myeloiden Zellen mit erhöhter Zahl von von Progenitorzellen (Blasten) im Knochenmark, evtl. mit Aussaat ins periphere Blut.
Häufigkeit:
Die Inzidenz liegt jährlich bei ca. 3,7 Fällen pro 100.000 Personen und steigt mit dem Alter an.
Symptome:
Typische Symptome sind Abgeschlagenheit und Müdigkeit, häufige Atemwegsinfektionen und spontane Blutungen unter die Haut und aus den Schleimhäuten.
Befunde:
Bei der Untersuchung können Blässe, Hauteinblutungen, Lymphknotenschwellungen und eine leichte Hepatosplenomegalie auffallen.
Diagnostik:
Klinik, Labor einschl. Knochenmarkuntersuchung.
Therapie:
Risikoadaptierte Therapieprotokolle (evtl. im Rahmen von Studien) je nach AML-Typ, biologischem Patientenalter und Komorbidität; diese können eine reine Kombinationschemotherapie oder auch im Verlauf eine allogene Stammzelltransplantation (SZT) umfassen.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Dirk Nonhoff, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Köln
  • Odd Kildahl-Andersen, overlege, dr. med., Medisinsk avdeling, Universitetssykehuset Nord-Norge, Harstad sykehus
  • Ingard Løge, spesialist i allmennmedisin, redaktør NEL