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Hodgkin-Lymphom

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Definition:
Maligne Erkrankung des lymphatischen Systems, die malignen Zellen stammen vorwiegend von B-Lymphozyten ab. Typischer histologischer Befund sind Hodgkin-Reed-Sternberg-Zellen umgeben von reaktiven Zellen.
Häufigkeit:
Jährliche Inzidenz 2–3/100.000 Einw. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, Häufigkeitsgipfel zwischen dem 20. und 30. sowie über dem 55. Lebensjahr.
Symptome:
In erster Linie nichtschmerzhafte Lymphknotenschwellung, v. a. zervikal und axillär. Leistungsschwäche, evtl. Juckreiz. B-Symptomatik (Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust). Dyspnoe, Husten, thorakaler Druck bei Mediastinaltumor. Bauchbeschwerden bei abdominellem Befall.
Befunde:
Vergrößerte Lymphknoten, abdomineller Druckschmerz, Hepatosplenomegalie.
Diagnostik:
Lymphknotenbiopsie und -histologie sind entscheidend für die Diagnose. Staging mit Rö-Thorax, CT mit Kontrastmittel, PET/CT.
Therapie:
Im Allgemeinen mit kombinierter Chemo- und Strahlentherapie in kurativer Absicht.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.