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Eisenüberladung (Hämosiderose, Hämochromatose)

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Definition:
Pathologische Eisenüberladung mit Ablagerungen am häufigsten in Leber, Pankreas, Gelenken, Herz, Hypophyse und Gonaden.
Häufigkeit:
Die Prävalenz in Deutschland liegt bei ca. 1/1.000.
Symptome:
Zu Beginn diffus, Abgeschlagenheit und Müdigkeit, nach einiger Zeit Gelenkschmerzen. Später treten Symptome je nach Organbefall auf.
Befunde:
Anfangs wenige klinische Befunde, nach etablierter Krankheit am häufigsten Zeichen einer Leberzirrhose.
Diagnostik:
Serumferritin und Transferritinsättigung sind erhöht. Ein Gentest bestätigt die Diagnose.
Therapie:
Wird mit Aderlass oder Erythrozytapherese behandelt. Chelattherapie nur, wenn ein Aderlass nicht möglich ist.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg