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Hypereosinophiles Syndrom (HES)

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Definition:
Unter dem hypereosinophilen Syndrom HES versteht man eine Gruppe von seltenen Erkrankungen, bei denen eine deutliche, länger als sechs Monate bestehende Überproduktion an eosinophilen Granulozyten auftritt und eine eosinophile Infiltration und Freisetzung von Mediatoren viele Organe schädigt.
Häufigkeit:
Seltene Erkrankung, geschätzt 19/100.000 Einwohner
Symptome:
Sind vielfältig, je nachdem, welche Organe betroffen sind.
Befunde:
Der klinische Befund hängt von den involvierten Organen ab.
Diagnose:
Zusätzliche Untersuchungen sind Blutstatus mit Differenzialzählung, S-Troponin und BNP, EKG, Echokardiografie, Lungenfunktionstests, Gewebsbiopsien.
Behandlung:
Die Entscheidung darüber, ob behandelt werden soll, basiert auf dem Krankheitsbild, den Laborbefunden und der Chomosomenanalyse.
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Honar Cherif, med dr och överläkare, Hematologikliniken, Akademiska sjukhuset, Uppsala (Medibas)