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Typ-2-Diabetes

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Definition:
Erkrankung mit erhöhtem Blutzuckerspiegel infolge einer Insulinresistenz und/oder eines relativen Insulinmangels.
Häufigkeit:
Prävalenz in Deutschland gut 7 %, Inzidenz von etwa 500.000 neuen Fällen pro Jahr.
Symptome:
Zu Beginn der Erkrankung und generell bei den meisten Erkrankten meist kaum Symptome. Im weiteren Krankheitsverlauf führt der erhöhte Blutzuckerspiegel zu Polyurie, Durst und Gewichtsverlust.
Befunde:
Im frühen Stadium liegen meist kaum oder keine klinischen Befunde vor.
Diagnostik:
Diagnosestellung anhand einer wiederholt nüchtern gemessenen Plasmaglukose ≥ 126 mg/dl (≥ 7,0 mmol/l), ggf. auch anhand mindestens zweier HbA1c-Werte ≥ 6,5 % (HbA1c aus Kostengründen nicht als primärer Suchtest empfohlen).
Therapie:
Immer Lebensstiländerung mit u. a. Gewichtsabnahme bei Übergewicht, vermehrter körperlicher Aktivität und Raucherentwöhnung. Bei unzureichendem konservativem Therapieansprechen ist Metformin das Medikament der 1. Wahl. Weitere orale Antidiabetika und Insulin sind als Therapiereserven verfügbar.
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Innere Medizin, Frankfurt
  • Günther Egidi, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen (Review)