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Akromegalie

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Definition:
Eine Akromegalie wird durch ein wachstumshormonproduzierendes Hypophysenadenom verursacht.
Häufigkeit:
In Deutschland kommt es zu etwa 240 bis 320 Neuerkrankungen pro Jahr.
Symptome:
Die Krankheit entwickelt sich sehr langsam und schleichend. Symptome sind eine Vergrößerung von Händen, Füßen, Kieferregion, Nase, Ohren, Zunge, Lippen und Rachen. Bei dem seltenen Auftreten vor Abschluss der Wachstumsfugen kann sich ein pathologischer Hochwuchs (Gigantismus) entwickeln.
Befunde:
Typische Befunde sind vergrößerte Hände, Füße, Kieferregion, Nase, Ohren, Zunge, Pharynx und Larynx. Das Wachstum des Unterkiefers führt zu einer Malokklusion und einem größeren Zahnabstand.
Diagnostik:
Die Diagnose wird durch die fehlende Suppression der Wachstumshormonsekretion mithilfe eines Glukosebelastungstests sowie durch Messung des Serum-IGF-1 gestellt. Nachweis und Abklärung von Hypophysenadenomen mittels cMRT.
Therapie:
Die Hauptbehandlung ist operativ, eine medikamentöse Behandlung oder Strahlenbehandlung kann ebenfalls indiziert sein.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Diagnostik beim Spezialisten

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziel

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Operative Therapie

Bestrahlung

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Selbsthilfegruppen

Illustrationen

Quellen

Deutsche Registerdaten

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Henrik Vestergaard, overlæge, dr. med., Endokrinologisk afdeling, Herlev Hospital (Lægehåndbogen)