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Vitamin-D-Mangel

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Definition:
Vitamin-D wird unter UVB-Strahlung in der Haut gebildet und im Magen-Darm-Trakt aus Vitamin-D-haltiger Nahrung aufgenommen. Ein Mangel entsteht primär durch eine zu geringe Sonnenlichtexposition sowie eine zu geringe Aufnahme aus dem Darm.
Häufigkeit:
Etwa 15 % der Erwachsenen in Deutschland haben laborchemisch eine mangelhafte Vitamin-D-Versorgung, etwa 40 % haben vermutlich eine suboptimale Versorgung, wobei unklar ist, inwieweit dies klinisch relevant ist.
Symptome:
Ein langfristiger, schwerer Vitamin-D-Mangel kann bei Kindern zu einer Rachitis und bei Erwachsenen zu einer Osteomalazie mit Knochenschmerzen, Muskelschwäche sowie Knochenverformungen und -frakturen führen. Weiterhin kann er zu einer Osteoporose beitragen.
Befunde:
Klinische Befunde können in proximaler Muskelschwäche, Knochenverformungen und Insuffizienzfrakturen bestehen.
Diagnostik:
Messung des 25-Hydroxy-Cholecalciferol, ggf. weiterer Parameter des Knochenstoffwechsels, bildgebende Diagnostik und Knochendichtemessung.
Therapie:
Die Behandlung besteht in ausreichender Sonnenlichtexposition, wobei allerdings Sonnenschäden vermieden werden sollten, Vitamin-D-haltiger Ernährung und evtl. einer Supplementierung mit Vitamin-D-Präparaten. Säuglinge sollten im ersten Lebensjahr eine Rachitis-Prophylaxe mit oralem Vitamin D erhalten.

Allgemeine Informationen

Definition

Folgen des Vitamin-D-Mangels

Häufigkeit

Normale Physiologie und Begriffserklärung

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren und Risikogruppen

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patient*innen informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Frühere Autor*innen

Autor*innen

  • Anneke Damberg, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin