Zum Hauptinhalt springen

Cushing-Syndrom

Zuletzt aktualisiert:

Zuletzt überarbeitet:

Zuletzt überarbeitet von:



Definition:
Das Cushing-Syndrom wird in einen exogenen, iatrogenen Typ bei Therapie mit Glukokortikoiden und einen endogenen Typ unterschieden. Der endogene Typ beruht auf einer ACTH-Überproduktion durch ein Hypophysenadenom (Morbus Cushing, zentraler Cushing), einer ektopen ACTH-Produktion (meist bei malignen Tumoren der Bronchien oder des Pankreas) oder einem Tumor der Nebennierenrinde (Adenome, Karzinome, Hyperplasie). 
Häufigkeit:
Die endogene Erkrankung ist selten, der iatrogene Cushing dagegen zunehmend häufig.
Symptome:
Typische Symptome sind Gewichtszunahme, schnelle Ermüdbarkeit, Amenorrhö und psychische Veränderungen (Depression).
Befunde:
Als klinische Befunde sind in unterschiedlichem Ausmaß ein Mondgesicht, Stiernacken, Stammfettsucht, Hirsutismus, Hautblutungen, Striae, proximale Myopathie, Osteoporose und Hypertonie feststellbar.
Diagnostik:
Kortisol in Serum, Speichel und/oder Urin. Tagesrhythmik beachten. Dexamethason-Hemmtest. Weitere Labortests und Bildgebung von Hypophyse und NNR (MRT/CT/Sonografie) in Abhängigkeit von Ursache bzw Lokalisation.
Therapie:
Primär erfolgt beim Hypophysenadenom eine operative Therapie. Alternativ oder bei Rezidiven kann die Steroidsynthese medikamentös gehemmt oder eine Strahlentherapie eingesetzt werden. Therapie bei ektoper ACTH-Produktion abhängig vom Primärtumor. Therapie bei NNR-Tumoren abhängig von der Dignität. 

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Laborwerte

Untersuchungen beim Endokrinologen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Morbus Cushing

Ektopes ACTH-Syndrom

Nebennierenadenom oder Karzinom

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformation in Deximed

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Cecilia Mattsson, docent och överläkare, Endokrinsektionen, Medicinkliniken, Norrlands universitetssjukhus, Umeå (Medibas)
  • John Cooper, spesialist i allmennmedisin og indremedisin, Medisinsk avdeling, Sentralsjukehuset i Rogaland, Stavanger
  • Stein Vaaler, overlege dr. med., Senter for Klinisk Epidemiologi, Rikshospitalet, Universitetet i Oslo