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Hypoparathyreoidismus

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Definition:
Der Hypoparathyreoidismus ist durch eine verminderte Sekretion von Parathormon mit dadurch ausgelöster Hypokalzämie gekennzeichnet.
Häufigkeit:
Insgesamt seltene Erkrankung. Sehr selten im Rahmen hereditärer Erkrankungen, die Mehrzahl der Fälle tritt nach Operationen an Schilddrüse und Nebenschilddrüsen auf.
Symptome:
Neuromuskuläre Übererregbarkeit, neuropsychologische Veränderungen, Nierensteine und-insuffizienz, Katarakt, Hautveränderungen, Arrhythmien.
Befunde:
Befunde neuromuskulärer Übererregbarkeit (positives Chvostek- und Trousseau-Zeichen), Hautveränderungen, Arrhythmien, Katarakt. In der Bildgebung Nachweis von Nierensteinen, evtl. Basalganglienverkalkung.
Diagnostik:
Laborchemische Bestimmung von Parathormon, Kalzium, Phosphat, Vitamin D.
Therapie:
Standardtherapie durch Zufuhr von Kalzium und Vitamin-D-Präparaten. Neuerdings bei Versagen der Standardtherapie Verabreichung von rekombinantem Parathormon als Option.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen einer Hypokalzämie

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Komplikationen

Verlauf und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinie

Literatur

Autor*innen

  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.