Morbus Basedow

Zusammenfassung

  • Definition:Autoimmune Schilddrüsenerkrankung, bei der am häufigsten TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAK) gebildet werden, die zu einer Hyperthyreose führen.
  • Häufigkeit:Prävalenz von 0,5–2 % in Deutschland. Frauen deutlich häufiger betroffen.
  • Symptome:Symptome einer Hyperthyreose, wie z. B. Schwitzen, Unruhe, Tremor.
  • Befunde:Klassisch ist die Merseburger Trias: Tachykardie, Struma, Exophthalmus.
  • Diagnostik:Laborchemischer Nachweis von TRAK. Typischer sonografischer Befund mit echoarmer Schilddrüse und Hypervaskularisation.
  • Therapie:In der Regel medikamentöser Therapieversuch mit Thyreostatika über 12–18 Monaten. Bei Therapieversagen definitive Therapie mittels Radiojodtherapie oder Thyreoidektomie.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Synonyme: Autoimmunhyperthyreose, Grave's Disease
  • Autoimmune Schilddrüsenerkrankung, bei der am häufigsten TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAK) gebildet werden und zu einer Stimulation des Rezeptors und folglich vermehrten Synthese und Ausschüttung der Schilddrüsenhormone mit einer Hyperthyreose führen.1
  • Benannt nach dem Deutschen Carl Adolph von Basedow, der die Störung 1840 erstmals beschrieben hat.2
  • Die oft assoziierte endokrine Orbitopathie wird im Artikel Augenveränderungen infolge einer Hyperthyreose (endokrine Orbitopathie) besprochen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen