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Anaphylaxie

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Definition:
Akute, generalisierte, lebensbedrohliche Hypersensitivitätsreaktion nach Exposition mit bestimmten Allergenen.
Häufigkeit:
Inzidenz (USA, GB) ca. 50/100.000 Einwohner pro Jahr; bei Kindern am häufigsten durch Nahrungsmittel, bei Erwachsenen durch Insektenstiche und Medikamente verursacht.
Symptome:
Tritt normalerweise akut innerhalb von 5–30 Minuten nach Allergenexposition auf. Frühe Symptome können Hitzegefühl, Juckreiz, Hautrötungen, Schwellung von Lippen und Gesicht, Abgeschlagenheit und Schwindel sein.
Befunde:
Hautreaktionen, Abdominalbeschwerden, Atembeschwerden, Herz- Kreislaufreaktionen, zerebrale Symptome.
Diagnostik:
Zunächst keine Zusatzuntersuchungen.
Therapie:
Notarzt rufen. Lagern Sie den Patienten mit hochgelegten Beinen. Stellen Sie sicher, dass die Atemwege frei sind. Verabreichen Sie je nach Schweregrad Adrenalin intramuskulär oder i. v., Antihistaminika (oral/i. v.), Glukokortikoide (oral/i. v.) und Flüssigkeit intravenös.
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Johannes Kühn, Arzt, Doktorand der Inneren Medizin, Freiburg
  • Ingard Løge, spesialist i allmennmedisin, Inst. for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim