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Hypovolämischer Schock

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Definition:
Störung der Kreislauffunktion durch Hypovolämie mit Organminderperfusion und Missverhältnis von Sauerstoffangebot und -verbrauch.
Häufigkeit:
Ursachen sind Blutungen, Verbrennungen, gastrointestinale oder renale Flüssigkeitsverluste, Verluste in den dritten Raum (z. B. Ileus, Peritonitis, Pankreatitis), starkes Schwitzen.
Symptome:
Agitation oder Apathie, blasse Haut und Kaltschweißigkeit, Tachypnoe.
Befunde:
Hypotonie und Tachykardie, verlängerte Kapillarfüllungszeit, Oligurie.
Diagnostik:
Neben dem klinischen Aspekt erfolgt die Diagnose durch nichtinvasive oder invasive Blutdruckkontrolle, arterielle und zentralvenöse Blutgasanalyse einschließlich Laktatmessung sowie Quantifizierung der Urinproduktion.
Therapie:
Intensivbehandlung mit Volumentherapie, Bluttransfusionen bei Hämorrhagie als Ursache.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.