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Metabolische Azidose

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Definition:
Abfall des pH-Wertes durch Akkumulation von Säuren oder Verlust bzw. fehlende Bildung von Bikarbonat. 
Häufigkeit:
Häufige Grunderkrankungen sind Diabetes mellitus und Niereninsuffizienz.
Symptome:
Bestimmt vor allem durch die Grunderkrankung.
Befunde:
Kußmaul-Atmung bezeichnet ungewöhnlich tiefe Atemzüge zur respiratorischen Kompensation der Azidose.
Diagnostik:
Beurteilung des Säure-Basen-Haushaltes mit Feststellung der metabolischen Azidose durch arterielle Blutgasanalyse. Weitere Kategorisierung durch Berechnung der Anionenlücke.
Therapie:
Im Vordergrund steht bei der akuten metabolischen Azidose die Behandlung der Grunderkrankung und intensivmedizinische Maßnahmen, i.v.-Gabe von Bikarbonat sollte vermieden werden. Bei der metabolischen Azidose im Rahmen einer chronischen Niereninsuffizienz orale Verabreichung von Bikarbonat.

Allgemeine Informationen

Definition

Kategorisierung der metabolischen Azidosen anhand der Anionenlücke

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Weiteres diagnostisches Vorgehen

Therapie

Allgemeines zur Therapie

Therapie der akuten metabolischen Azidose

Behandlung der metabolischen Azidose bei chronischer

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Literatur

Autor*innen

  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i.Br.
  • Johan Hulting, Dozent und Oberarzt, MIVA, Südkrankenhaus, Stockholm
  • Terje Johannessen, Professor für Allgemeinmedizin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Technisch-naturwissenschaftliche Universität Norwegens, Trondheim