Zum Hauptinhalt springen

Akzidentelle Hypothermie

Zuletzt aktualisiert:

Zuletzt überarbeitet:

Zuletzt überarbeitet von:



Definition:
Nicht beabsichtigtes Absinken der Körperkerntemperatur auf ≤ 35 °C.
Häufigkeit:
Tritt besonders in Verbindung mit akuter Intoxikation auf. Weitere Ursachen sind u. a. Ertrinkungs- und Lawinenunfälle.
Symptome:
Kältezittern, Bewusstseinsstörung.
Befunde:
Kältezittern, das bei zunehmender Hypothermie sistiert. Abhängig vom Schweregrad Tachy- bis Bradypnoe, Tachy- bis Bradykardie, tachykarde und bradykarde Rhythmusstörungen. Zunehmende Bewusstseinsstörung bis zur Bewusstlosigkeit. Bei schwerster Hypothermie keine Vitalzeichen mehr.
Diagnostik:
Klinische Einteilung mit Swiss Staging System in 4 Schwergerade. Definitive Messung der Körperkerntemperatur mit speziellen Thermometern/Sonden.
Therapie:
Passive und aktive Erwärmung. Bei schwerer Hypothermie möglichst Behandlung in einem Zentrum mit Möglichkeit zur Erwärmung durch extrakorporale Zirkulation (ECLS).

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Erweiterte Diagnostik, ggf. auf dem Transport oder in der Klinik

Indikationen zur Krankenhauseinweisung

Therapie

Therapieziele

Präklinische Maßnahmen

Spezielle Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Komplikationen

Verlauf und Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medzin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.