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Polypharmazie im Alter (Multimedikation)

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Definition:
Gleichzeitige Einnahme von 5 oder mehr Medikamenten. Steht häufig im Zusammenhang mit Multimorbidität. Wird begünstigt durch ungenaue Indikationsstellung, mangelnde Medikationsplanung und unzureichende Absprachen zwischen den Beteiligten (Patient*innen, Angehörige, Ärzt*innen, Apotheker*innen).
Häufigkeit:
1/8 aller GKV-Versicherten nehmen 5 oder mehr Wirkstoffe ein.
Symptome:
Häufig unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Schwindel, Verwirrtheitszustände, Tremor oder Stürze.
Befunde:
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen infolge von Interaktionen und oder Fehldosierungen. Evtl. eingeschränkte Therapietreue und fehlendes Ansprechen auf die Therapie.
Diagnostik:
Bestandsaufnahme der Medikamenteneinnahme und Medikationsbewertung: Prüfung der Angemessenheit der Verordnungen.
Therapie:
Verordnungsvorschlag auf Grundlage einer systematischen Bewertung bestehend aus Medikationserfassung, Angemessenheitsbewertung, gezielte Intervention.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Pharmakologie

Allgemeines

Pharmakokinetik bei älteren Menschen

Risikofaktoren für negative Folgen einer Multimedikation

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Zielgruppe

Bestandsaufnahme

Medikationsbewertung

Differenzialdiagnosen

Nebenwirkungen und Therapieversagen

Therapie

Allgemeines zur medikamentösen Therapie

Häufige Medikamentennebenwirkungen

Risikomedikamente (PIM = potenziell inadäquate Medikation)

Vorteilhafte Medikamente

Strategie zum Absetzen von Medikamenten

Therapiebelastung reduzieren

Grundsätze der Prävention bei Älteren

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patient*innen informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Guido Schmiemann, PD Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Universität Bremen (Review)