Barrierefreiheit in Arztpraxen

Allgemeine Informationen

Definition

  • Das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz, BGG) § 4 Barrierefreiheit definiert den Begriff Barrierefreiheit:
    • „Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind.
    • Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig."1
  • Eine barrierefreie Arztpraxis soll für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen ebenfalls uneingeschränkt, d. h. ohne fremde Hilfe zugänglich sein.2
  • Merkmale der Barrierefreiheit sind u. a. barrierefreier Zugang, barrierefreie Räumlichkeiten, Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung.3
  • Eine möglichst barrierefreie Gestaltung von Arztpraxen ist in vielerlei Hinsicht empfehlenswert:4-5
    • Patient*innen können die Praxis gut erreichen und dort bestmöglich versorgt werden.
    • Der Abbau kommunikativer Hürden erleichtert die Patientenversorgung.
    • Die Praxis als leicht zugänglicher und überschaubarer Ort erhöht die Patientenzufriedenheit.
  • Viele Barrieren lassen sich mit einfachen Mitteln abbauen. Auch ohne große und kostenintensive Neuerungen kann der Praxisalltag barriereärmer gestaltet werden.4

Feststellung von Barrieren

Maßnahmen zum Abbau von Barrieren

Weitere Informationen