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Kontrazeption, Methodenwahl

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Die richtige Wahl der Empfängnisverhütung ist wichtig, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.
 
Neben dem Patientenwunsch kann es auch medizinische Gründe für eine sichere Empfängnisverhütung geben, z. B. chronische Erkrankungen oder teratogene Medikamente.
 
Bei der Wahl der Empfängnisverhütung ist eine gründliche Anamnese wichtig, insbesondere in Bezug auf allgemeine und gynäkologische Vorerkrankungen, Risikofaktoren für arterielle und venöse Thromboembolien und Medikamenteneinnahmen.
 
Es sollten Gewicht, Größe und BMI ermittelt sowie der Blutdruck gemessen werden. Ein Pap-Abstrich und Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten werden bei Indikation durchgeführt. Menstruationsstörungen und unklare vaginale Blutungen sollten abgeklärt werden.
 
Es kommen hormonelle Verhütungsmittel (kombinierte hormonelle Kontrazeptiva mit Estradiol- und Gestagenkomponenten oder Gestagen-Monopräparate) oder nichthormonelle Verhütungsmethoden (Kupferspirale, Barrieremethoden wie z. B. Kondome oder natürliche Familienplanung) infrage.
 
Bei den hormonellen Kontrazeptiva gibt es verschiedene Applikationsformen, z. B. oral, Pflaster, Injektion, Vaginalring, Implantat oder Spirale.

Allgemeine Informationen

Pearl-Index

Häufigkeit

Wirkungsweisen der Verhütungsmittel

ICPC-2

ICD-10

Vor der Entscheidung für eine Methode

Anamnese

Klinische Untersuchung und evtl. Tests

Kombinierte hormonelle Kontrazeptiva

Indikationen außerhalb der Empfängnisverhütung

Kontraindikationen

Schwerwiegende Nebenwirkungen und Warnhinweise

Orale kombinierte Kontrazeptiva

Verhütungspflaster

Vaginalring

Verhütung mit Gestagen

Gestagen-Mono-Präparate (Minipille)

Hormonspirale

Etenogestrel-Implantat

Dreimonatsspritze

Komplikationen hormoneller Empfängnisverhütung

Arterielle und venöse Thromboembolien

Krebsrisiko bei hormoneller Empfängnisverhütung

Stimmungsschwankungen und Suizidversuche

Medikamenteninteraktionen

Weitere Verhütungsmittel und -methoden

Kupferspirale und Kupferkette

Barrieremethoden

Natürliche Familienplanung (NFP)

Coitus interruptus

Stillen

Sterilisation

Postkoitale Empfängnisverhütung

Wahl des Verhütungsmittels bei Erkrankungen oder Risikofaktoren

Androgenisierungserscheinungen

Alter

Stillzeit

Diabetes mellitus

Dysmenorrhö

Endometriose

Epilepsie

Adipositas

Hypertonie

Hypermenorrhö

Migräne

Ovarialzysten

Lebertumoren

Rauchen

Psychische Beschwerden

Größere operative Eingriffe und Immobilisation

Thromboembolische Episode (arteriell oder venös) und Thrombophilie

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patientinnen informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Patienteninformation der DEGAM

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Anneke Damberg, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München