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Schwangerschaftsabbruch

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Definition:
Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grundsätzlich rechtswidrig, bleibt aber unter folgenden Voraussetzungen straffrei: vor Ende der 12. SSW nach einem vorangegangenen Beratungsgespräch in einer staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle ohne ärztliche Indikation; mit medizinischer Indikation; mit kriminologischer Indikation.
Häufigkeit:
In Deutschland werden pro Jahr ca. 99.700 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen.
Symptome:
Die meisten dieser Abbrüche werden bei jüngeren Frauen, bei Frauen in instabilen Partnerschaften, bei Frauen, die schon früher haben abtreiben lassen, und nach einer Verhütungspanne durchgeführt.
Befunde:
Mit einem vaginalen Ultraschall lässt sich die Dauer einer bestehenden Schwangerschaft genau feststellen.
Diagnostik:
Für eine Beta-HCG–Probe wird Urin abgegeben. Eine Untersuchung auf Chlamydien ist Standard.
Therapie:
Der Schwangerschaftsabbruch lässt sich medikamentös oder durch einen chirurgischen Eingriff vornehmen.
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, universitetslektor, institutt for sammfunsmedisinske fag, NTNU, redaktør NEL
  • Line Bjørge, Dr. med. Oberärztin, Kvinneklinikken, Haukeland Sykehus
  • Per Bergsjø, Professor emeritus, Dr. med., Universität Bergen. Facharzt für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe, Forscher am Nasjonalt folkehelseinstitutt, Oslo