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Vulvovaginalkandidose

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Definition:
Durch Hefepilze (meist Candida albicans) verursachte vulvovaginale Infektion.
Häufigkeit:
70–75 % aller Frauen erkranken ein- oder mehrmals im Leben. Etwa 8 % leiden an einer chronisch-rezidivierenden vulvovaginalen Kandidose.
Symptome:
Typisch sind Jucken, Brennen und Wundheitsgefühl im Bereich von Vagina und Vulva sowie häufig geruchloser, dünnflüssiger bis weiß-bröckeliger vaginaler Ausfluss.
Befunde:
Klinisch zeigt sich neben dem Ausfluss oft eine gerötete, ödematöse und glänzende Schleimhaut, evtl. mit Rhagaden. Es können sich fleckig weißliche Schleimhautbeläge zeigen.
Diagnostik:
Mikroskopie von Nativ- oder KOH-Präparat des Vaginalsekrets zum Nachweis von Pilzzellen. Bei chronisch-rezidivierenden Fällen, Unklarheiten oder Komplikationen Pilzkultur.
Therapie:
Bei symptomatischer Infektion lokale oder orale antimykotische Therapie, wobei bei der Erstmanifestation eine lokale Therapie mit Imidazolpräparaten empfohlen wird. Die asymptomatische Kolonisation wird nur in Sonderfällen, z. B. in der Schwangerschaft, behandelt.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Begünstigende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung bei Gynäkolog*innen

Weitere Untersuchungen bei Gynäkolog*innen

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Selbstdiagnostik und -therapie

Medikamentöse Therapie

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf und Prognose

Komplikationen

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patientinnen informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Anneke Damberg, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin