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Primäre Dysmenorrhö

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Definition:
Menstruationsschmerzen, die nicht hinreichend durch einen somatischen pathologischen Befund erklärbar sind. Ursache unklar. Psychosoziale Faktoren scheinen das Erkrankungsrisiko zu beeinflussen. Pathophysiologisch vermittelt durch vermehrte Ausschüttung parakriner Hormone im Verlauf der Endometrium-Differenzierung. Diese führen zu Vasokonstriktion, Mangeldurchblutung und Krämpfen im Bereich der Uterusmuskulatur.
Häufigkeit:
Sehr verbreitet unter Mädchen nach der Menarche und bei jungen Frauen, verbessert sich häufig im Laufe der Zeit und vor allem nach dem Gebären eines Kindes.
Symptome:
Die Symptome bestehen in krampfartigen Schmerzen im Unterleib, der Leistengegend, dem unteren Rücken und den Innenseiten der Oberschenkel. Häufig mit Begleitsymptomen wie Übelkeit/Erbrechen, Fatigue, Reizbarkeit, Diarrhö, Lumbago. Beginnt einige Stunden, bevor die Blutung einsetzt, klingt normalerweise nach 24 Stunden ab.
Befunde:
In der Regel unauffälliger somatischer Befund. Evtl. psychische Begleitsymptomatik und/oder Komorbidität.
Diagnostik:
Normalerweise sind keine Zusatzuntersuchungen erforderlich.
Therapie:
Physikalische Behandlung wie Wärmeapplikation oder TENS, regelmäßige körperliche Aktivität, ggf. mit dem Rauchen aufhören, evtl. verhaltenstherapeutische Interventionen. Die medikamentöse Behandlung besteht in Analgetika wie NSAR sowie in hormonellen Kontrazeptiva.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Disponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patientinnen

Nichtmedikamentöse Therapie

Medikamentöse Therapie

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patientin informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Erika Baum, Prof. Dr. med., Professorin für Allgemeinmedizin, Biebertal (Review)