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Orgasmusstörungen

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Definition:
Bei einer Orgasmusstörung tritt der Orgasmus trotz sexuellen Lustempfindens und ausgeprägter sexueller Erregung nicht oder nur stark verzögert bzw. abgeschwächt ein, und zwar unabhängig von der Art der Stimulation.
Häufigkeit:
Es handelt sich um die zweithäufigste sexuelle Funktionsstörung bei Frauen.
Symptome:
Oftmals kommt es aufgrund einer unzureichenden Stimulation nicht zum Orgasmus.
Befunde:
Der klinische Befund ist normalerweise unauffällig.
Diagnostik:
Weitere Untersuchungen sind nicht notwendig.
Therapie:
Es stehen diverse Behandlungsoptionen wie Psychoanalyse, fokussierte Sexualtherapie oder kognitive Verhaltenstherapie zur Verfügung.
  • Erika Baum, Prof. Dr. med., Professorin für Allgemeinmedizin, Philipps-Universität Marburg (Review)
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.
  • Elsa Lena Ryding, Dozentin und Oberärztin, Frauen- und Kindergesundheit, Karolinska institutet
  • Per Bergsjø, Professor Emeritus, Dr. med., Universität Bergen, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Forschungsbeauftragter des Nasjonalt folkehelseinstitut, Oslo