Sexuelle Dysfunktion in der Menopause

Zusammenfassung

  • Definition:Sexuelle Dysfunktion bei Frauen in der Menopause ist ein multifaktorielles Problem, bei dem physiologische, psychologische, soziale und emotionale Faktoren eine Rolle spielen.
  • Häufigkeit:Sexuelle Probleme sind bei Frauen nicht ungewöhnlich, die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Die Menopause kann einen negativen Einfluss auf das Sexualleben haben.
  • Symptome:Eine sexuelle Dysfunktion kann sich durch Appetenzstörung, Erregungsstörung, Orgasmusstörung, Dyspareunie und/oder Vaginismus manifestieren.
  • Befunde:Möglicherweise vaginale Atrophie.
  • Diagnostik:Weitere Untersuchungen sind normalerweise nicht notwendig.
  • Therapie:Die übliche Behandlung besteht aus einer Sexualberatung, evtl. in Kombination mit einer Hormontherapie.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Sexuelle Dysfunktion bei Frauen in der Menopause ist ein multifaktorielles Problem, bei dem physiologische, psychologische, soziale und emotionale Faktoren eine Rolle spielen.
  • Bei der sexuellen Dysfunktion unterscheidet man zwischen folgenden diagnostischen Varianten:
    • Appetenzstörung: verminderte Libido (siehe Artikel Vermindertes sexuelles Verlangen bei Frauen)
    • Erregungsstörung: subjektiv oder objektiv (fehlendes Anschwellen des Genitals)
    • Orgasmusstörung: Probleme beim Erreichen eines Orgasmus
    • Dyspareunie: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
    • Vaginismus: Probleme bei der vaginalen Penetration.
  • Eine sexuelle Dysfunktion liegt nur dann vor, wenn die Betroffene den Zustand als belastend empfindet.1

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen