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Endometriumpolyp, Zervixpolyp

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Definition:
Ist ein gutartiger Polyp, der als Folge einer lokalen Proliferation im Endometrium entsteht. Die Ursachen sind unbekannt.
Häufigkeit:
Häufig vorkommend im gebärfähigen Alter, vor allem nach dem 40. Lebensjahr.
Symptome:
Kann sich als unregelmäßige vaginale Blutung oder als postkoitale Blutung zeigen.
Befunde:
Bei gynäkologischen Untersuchungen sieht man einen oder mehrere Polypen sonografisch im Cavum uteri oder aus dem äußeren Muttermund hängende Polypen, die makroskopisch rot sind, weich erscheinen und bei Kontakt leicht bluten. Hierbei handelt es sich um gestielte Polypen mit meist langen und dünnen Stielen.
Diagnose:
Entfernte Polypen werden zur histopathologischen Untersuchung geschickt.
Behandlung:
Sollten entfernt werden, falls sie symptomgebend oder groß sind oder atypisch wirken.
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Per Bergsjø, professor emeritus, dr. med., Universitetet i Bergen. Spesialist i kvinnesykdommer og fødselshjelp, forsker ved Nasjonalt folkehelseinstitutt, Oslo