Zum Hauptinhalt springen

Ovarialkarzinom

Zuletzt aktualisiert:

Zuletzt überarbeitet:

Zuletzt überarbeitet von:



Definition:
Maligner epithelialer Tumor der Ovarien. Die Ursache ist meist unbekannt, hormonelle Einflüsse spielen vermutlich eine Rolle. Bei 5–10 % liegen genetische Anomalien mit erhöhtem Erkrankungsrisiko vor.
Häufigkeit:
Der dritthäufigste gynäkologische Karzinomtyp in Deutschland mit ca. 7.300 Neuerkrankungen pro Jahr. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 68 Jahren.
Symptome:
Häufig wenige, evtl. unspezifische Symptome in der frühen Phase. Uncharakteristische abdominale Beschwerden, Menstruationsstörungen, Zunahme der Miktionsfrequenz, veränderte Darmentleerungsmuster, Appetitlosigkeit und Völlegefühl können auftreten. Bei > 70 % der Patientinnen liegt zum Zeitpunkt der Diagnose bereits eine Ausbreitung außerhalb des kleinen Beckens vor.
Befunde:
In fortgeschrittenen Stadien evtl. tastbarer Tumor im Bereich des Omentum majus.
Diagnostik:
Die Gynäkologische Untersuchung mit Kolposkopie und transvaginalem Ultraschall zeigt eine Raumforderung. Die Diagnosesicherung erfolgt histologisch im Rahmen des operativen Stagings.
Therapie:
Die Hauptbehandlung ist operativ. Zytostatika sind in den meisten Fällen adjuvant indiziert. In fortgeschrittenen Stadien evtl. zusätzliche Behandlung mit Bevacizumab oder einem PARP-Inhibitor.

Allgemeine Informationen

Definition

Stadieneinteilung

Grading

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Disponierende Faktoren

Genetische Disposition

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung bei Gynäkolog*in

Ergänzende Untersuchungen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Operative Therapie

Systemische Therapie

Rezidivtherapie

Psychoonkologie

Palliativbehandlung

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Nachsorge bei  Gynäkolog*in

Hormonersatztherapie nach operativer Therapie?

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patientinnen informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg