Zum Hauptinhalt springen

Ovarialzyste

Zuletzt revidiert:
Zuletzt revidiert von:


Definition:
Flüssigkeitsgefüllter Hohlraum des Ovars. Eine Ovarialzyste kann aus einer oder mehreren Kammern bestehen und einen serösen oder mukösen Inhalt aufweisen.
Häufigkeit:
Relativ häufig, ca. 10 % prämenopausal und ca. 7 % postmenopausal.
Symptome:
Meist asymptomatisch, können aber auch Drucksymptome verursachen oder zu akuten Komplikationen in Form von Ruptur, Blutung, Torsion führen.
Befunde:
Können zufällig bei gynäkologischen Untersuchungen als palpierbare Raumforderung entdeckt werden.
Diagnostik:
Diagnose durch Ultraschall.
Therapie:
Meist zunächst abwartende Therapie. Patientinnen mit Zysten unklarer Dignität, insbesondere postmenopausale Frauen mit größeren und komplexen Zysten, werden jedoch zum Ausschluss eines Malignoms operiert.
  • Erika Baum, Prof. Dr. med., Professorin für Allgemeinmedizin, Philipps-Universität Marburg (Review)
  • Julia Trifyllis, Dr. med, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Barbro Larson, docent och specialist i gynekologi och obstetrik, Stockholm (Medibas)