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Trophoblasterkrankungen

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Definition:
Fokale oder diffuse Proliferation von Trophoblastzellen. Ursächlich ist zumeist eine Chromosomenanomalie in der Schwangerschaft. Die komplette und die partielle Blasenmole sind gutartige Varianten, während die destruierende (invasive) Blasenmole (Chorionepitheliom) und das Chorionkarzinom sowie Plazentabetttumoren maligne Varianten sind.
Häufigkeit:
In Europa ca. 1 pro 2.000–3.000 Geburten.
Symptome:
Häufigste Symptome sind vaginale Blutungen im 1. oder früh im 2. Trimenon und eine schnelle Vergrößerung des Uterus.
Befunde:
Klinische Befunde sind Blutungen und ein für die Schwangerschaftsdauer zu großer Uterus.
Diagnostik:
Zusatzuntersuchungen sind Beta-hCG-Messungen und Ultraschall.
Therapie:
Die Behandlung ist zumeist operativ mit Ausräumung des gesamten Uterusinhalts mittels Saugkürretage, bei malignen Formen gefolgt von einer Chemotherapie.
  • Franziska Jorda, Dr. med., Fachärztin für Viszeralchirurgie, Ärztin in Weiterbildung Allgemeinmedizin, Kaufbeuren