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Vaginalkarzinom

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Definition:
Karzinom der Vagina. Unbekannte Ursache, kann aber durch chronische Hauterkrankungen oder Infektion mit HPV-Virus verursacht werden
Häufigkeit:
Macht ca. 2 % der gynäkologischen Karzinome aus, jedes Jahr erkranken ca. 0,1-1/100.000 Frauen in Deutschland daran.
Symptome:
Symptome sind lokaler Juckreiz, Brennen, Schmerzen. Nach und nach entstehen Tumoren und/oder chronische Wunden. Kann auch asymptomatisch verlaufen.
Befunde:
Die Tumoren sind in der Regel sichtbar und werden bei gynäkologischen Untersuchungen entdeckt. 
Diagnose:
Die Diagnose wird mittels histologischer Untersuchung gestellt.
Behandlung:
Das häufigste Therapiekonzept beim Vaginalkarzinom ist die primäre Bestraglung. Alternativ kommt die operative Entfernung und das Lymphknotenstaging, von einem Spezialisten auf dem Gebiet der gynäkologischen Karzinomchirurgie ausgeführt, in Frage. Die Chemotherapie hat schlechte Ansprechraten und kommt lediglich in der palliativen Situation zum Einsatz.
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, redaktør NEL
  • Per Bergsjø, professor emeritus, dr. med., Universitetet i Bergen. Spesialist i kvinnesykdommer og fødselshjelp, forsker ved Nasjonalt folkehelseinstitutt, Oslo