Zum Hauptinhalt springen

Vulvakarzinom

Zuletzt bearbeitet: Zuletzt revidiert:
Zuletzt revidiert von:


Definition:
Karzinom in der Vulva. Unbekannte Ursache, kann aber durch chronische Hauterkrankungen (Lichen sclerosus) oder Infektion mit HPV-Virus verursacht werden.
Häufigkeit:
Das Vulvakarzinom ist das vierthäufigste weibliche Genitalkarzinom. Die Prognose für 2016 liegt bei einer Inzidenz von 10,6/100.000 Frauen/Jahr und einer jährlichen Neuerkrankungsrate von 4.400 Fällen in Deutschland.
Symptome:
Lokaler Juckreiz, Brennen, Schmerzen, oftmals aber asymptomatisch. Nach und nach entstehen Tumoren und/oder chronische Wunden.
Befunde:
Die Tumoren sind in der Regel sichtbar und werden bei gynäkologischen Untersuchungen entdeckt; häufig warzenähnliche Veränderungen und evtl. Wundbildung und Blutungen.
Diagnose:
Wird mittels histologischer Untersuchung gesichert.
Behandlung:
Die Hauptbehandlung ist die operative Entfernung. In einigen Fällen können zusätzlich Bestrahlung und/oder Zytostatika indiziert sein.
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster, W.
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, redaktør NEL
  • Per Bergsjø, professor emeritus, dr. med., Universitetet i Bergen. Spesialist i kvinnesykdommer og fødselshjelp, forsker ved Nasjonalt folkehelseinstitutt, Oslo