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Urogenitale und enterogenitale Fisteln

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Definition:
Genitalfisteln sind pathologische Verbindungskanäle zwischen den Genitalien und Nachbarorganen wie den Harnwegen (urogenitale Fisteln) oder dem Darm (enterogenitale Fisteln).
Häufigkeit:
In den westlichen Industrieländern kommen diese nur selten vor und treten in 90 % der Fälle als Folge einer Beckenoperation auf.
Symptome:
Das charakteristische Symptom urogenitaler Fisteln ist die Harninkontinenz. Enterogenitale Fisteln äußern sich durch Stuhlinkontinenz und pathologischen Ausfluss oder Veränderungen des Vaginalsekrets.
Befunde:
Die Diagnose erfolgt über den Nachweis einer Fistelöffnung und eines Fistelgangs.
Diagnose:
Folgende ergänzende Untersuchungen können erforderlich sein: Endoskopie, Ultraschall, Röntgen, CT, MRT.
Behandlung:
Die Behandlung erfolgt in der Regel auf chirurgischem Weg.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädiktoren

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik beim Spezialisten

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziel

Allgemeines zur Therapie

Urogenitale Fisteln

Enterogenitale Fisteln

Spezielle Maßnahmen bei Krebserkrankung

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patientin informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Literatur

Autor*innen

  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.
  • Barbro Larson, Dozentin und Fachärztin für Gynäkologie und Obstetrik, Stockholm
  • Per Bergsjø, Professor Emeritus, Dr. med., Universität Bergen, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Forschungsbeauftragter des Nasjonalt folkehelseinstitut, Oslo