Verhütungsmittel, Methodenwahl

Es gibt verschiedene Verhütungsmethoden, die sich nach Sicherheit, Anwenderfreundlichkeit, Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten, positiven Gesundheitseffekten und Nebenwirkungen unterscheiden.

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Wahl des Verhütungsmittels

Die richtige Wahl der Empfängnisverhütung soll eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. Dazu ist ein ausführliches Arztgespräch wichtig, bei dem Vorerkrankungen, Einnahme von Medikamenten und Risikofaktoren für Blutgerinnsel ermittelt werden. Außerdem sollte eine Aufklärung über Art der Anwendung, Sicherheit, Risiken, Vor- und Nachteile der verschiedenen Verhütungsmethoden erfolgen. 

Auch die Kosten unterscheiden sich bei den einzelnen Verhütungsmethoden. Verschreibungspflichtige Verhütungsmittel werden bis zum 22. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Grundsätzlich kommen hormonelle oder nicht-hormonelle Verhütungsmethoden infrage. Neben Verhütungsmitteln, die vorbeugend zur Empfängnisverhütung angewandt werden, gibt es auch solche, die im Notfall nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden können. Dieses Thema wird im Artikel Postkoitalpille („Pille danach“) ausführlich behandelt.

Nicht-hormonelle Verhütungsmethoden

Natürliche Familienplanung

Zu den natürlichen Verhütungsmethoden gehört die sog. symptothermale Methode, bei der die „unfruchtbaren Phasen“ durch Beobachtung des Zyklus, der Körpertemperatur nach dem Aufwachen und/oder anderer Körpersymptome wie Veränderungen des Zervixschleims ermittelt werden.

  • Bei der Berechnung können verschiedene Apps oder Computerprogramme helfen.
  • An den fruchtbaren Tagen wird auf Geschlechtsverkehr verzichtet oder z. B. zusätzlich eine Barrieremethode verwendet.
  • Die Methode muss zunächst über mindestens 3 Menstruationszyklen erlernt werden.
  • Wenn die Regeln nicht konsequent beachtet werden, ist die Sicherheit eingeschränkt.

Die Kalendermethode, bei der davon ausgegangen wird, dass der Eisprung um die 14 Tage vor der Menstruation stattfindet, und bei der 5 Tage vor und nach dem Eisprung Geschlechtsverkehr vermieden wird, ist nicht sicher.

Stillen

Die menstruationsfreie Stillzeit ist eine größtenteils unfruchtbare Zeit, setzt aber voraus, dass Sie ausschließlich und regelmäßig stillen (mindestens 6-mal in 24 Stunden, auch nachts) und dass Ihre Menstruation aussetzt. Dies gilt maximal für die ersten 6 Monate nach der Geburt. Da der erste Eisprung vor der ersten Menstruation nach Geburt erfolgt, besteht insbesondere nach einigen Monaten Stillzeit kein sicherer Empfängnisschutz. 

Kupferspirale und Kupferkette

Die Kupferspirale oder Kupferkette wird in die Gebärmutter eingesetzt und kann dort, je nach Typ, 3–10 Jahre verbleiben. Sie hindert eine möglicherweise befruchtete Eizelle daran, sich in der Gebärmutterwand einzunisten.

  • Die Kupferspirale ist die sicherste nicht-hormonelle Verhütungsmode.
  • Der Nachteil der Kupferspirale ist, dass sie häufig stärkere Menstruationsblutungen, anfangs auch Zwischenblutungen und in einigen Fällen Schmerzen verursachen kann.
  • Die Spirale ist auch für Frauen geeignet, die (noch) kein Kind geboren haben.
  • Die Kupferspirale ist auch sehr wirksam als akutes Verhütungsmittel, wenn sie innerhalb von 5 Tagen nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingesetzt wird.

 

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Gebärmutter mit Spirale

 

Barrieremethoden

Zu den Barrieremethoden zählen Kondome, Diaphragma (Pessar) und die Verhütungskappe für Frauen. Die Anwendung erfolgt bei jedem Geschlechtsverkehr und sollte vorher geübt werden. Barrieremethoden verhindern das Eindringen der Spermien in die Gebärmutter. Sie gelten als am wenigsten sichere Verhütungsmethoden.

Kondome

  • Das Kondom ist die einzige Verhütungsmethode, die vor sexuell übertragbaren Infektionen schützt. Es sollte deshalb von allen angewendet werden, die mit Personen Geschlechtsverkehr haben, bei denen ein Ansteckungsrisiko besteht, auch wenn ein anderes Verhütungsmittel genutzt wird.
  • Neben dem verbreiteten Kondom für den Mann gibt es auch Kondome für die Frau, die in die Scheide eingesetzt werden. Die Verwendung von Gleitgel wird empfohlen.
  • Die meisten Kondome sind aus Latex. Wenn Sie Allergien oder Überempfindlichkeit gegen Latex haben, stehen auch Kondome aus anderen Materialien zur Verfügung.
  • Die Sicherheit ist begrenzt, v. a. bei nicht korrekter Anwedung. Das Kondom kann während des Geschlechtsverkehrs reißen oder verrutschen.

Diaphragma (Pessar) und Verhütungskappe

  • Das Diaphragma (Pessar) oder die Verhütungskappe werden wie ein Schild vor den Gebärmutterhals gesetzt und hindern die Spermien daran, in die Gebärmutter zu gelangen.
  • Das Diaphragma soll frühestens 2 Stunden (Verhütungskappe auch früher) vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden und anschließend 6–8 Stunden im Körper bleiben.
  • Die Sicherheit wird durch die zusätzliche Anwendung eines Spermien abtötenden Gels erhöht, ist aber auch dann nur begrenzt.
  • Diaphragmen und Verhütungskappen müssen von Frauenärzt*innen individuell angepasst werden und halten 2 Jahre.

 

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Einsetzen des Pessars

 

Sterilisation

Die Sterilisation ist eine der sichersten und wirksamsten Verhütungsmethoden. Sie führt zu einer dauerhaften Unfruchtbarkeit. Nur in manchen Fällen gelingt es, die Sterilisation rückgängig zu machen. Daher sollte der Eingriff sorgfältig überlegt werden.

Bei Männern

  • Bei der Sterilisation des Mannes werden unter lokaler Betäubung die Samenleiter durchtrennt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant.
  • Potenz und Orgasmusfähigkeit bleiben erhalten.
  • Da sich in den oberen Samenleitern noch für ungefähr 3 Monate befruchtungsfähige Spermien befinden können, muss zunächst zusätzlich verhütet werden.

Bei Frauen

  • Bei der Sterilisation der Frau werden die Eileiter verschlossen, durchtrennt oder entfernt.
  • Der Eingriff wird unter Vollnarkose mit der sog. Schlüssellochtechnik (Laparoskopie) durchgeführt.
  • Alternativ können Sie die Sterilisation auch im Rahmen eines geplanten Kaiserschnitts vornehmen lassen.

Kombinierte hormonelle Verhütungsmittel

Für alle hormonellen Verhütungsmethoden gilt, dass sie nicht vor sexuell übertragbarer Ansteckung schützen. Sie sollten deshalb gemeinsam mit einem Kondom verwendet werden, wenn man sich vor sexuell übertragbaren Infektionen schützen möchte.

Hormonelle Verhütungsmittel enthalten weibliche Geschlechtshormone. Es gibt kombinierte hormonelle Verhütungsmittel mit Östrogen und Gestagen und solche, die nur Gestagen enthalten. Für beide Arten liegen verschiedene Anwendungsformen (z. B. Pille, Implantat) vor.

Kombinierte hormonelle Verhütungsmittel erhöhen das Risiko für Blutgerinnsel und sollten bei vorliegenden Risikofaktoren nicht angewendet werden.

Orale Kontrazeptiva („Pille“)

Kombinierte orale Kontrazeptiva sind Tabletten, die Östrogen und Gestagen (Gelbkörperhormone) enthalten. Diese Hormone sind im Körper der Frau für den Eisprung und eine Schwangerschaft entscheidend.

  • Kombinierte orale Kontrazeptiva verhindern den Eisprung. Auch der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und des Zervixschleims im Gebärmutterhals werden beeinflusst.
  • Die „Pille“ bietet einen guten Schutz vor Schwangerschaft und gehört zu den häufigsten Verhütungsmethoden bei jungen Frauen.
  • Orale Kontrazeptiva, wie auch die anderen hormonellen Verhütungsmittel und die Spirale, werden von Frauenärzt*innen verschrieben, die Sie auch bei der Wahl des für Sie besten Mittels beraten können.

Anwendung

  • Monophasenpräparate haben einen konstanten Hormongehalt in jeder Tablette.
  • Bei sog. Sequenzpräparaten variiert der Hormongehalt im Laufe des Zyklus.
  • Auch das Einnahmeschema unterscheidet sich bei den einzelnen Präparaten: In der Regel folgt auf eine 21-tägige Einnahme eine Pause von 7 Tagen (21 + 7). Bei den neueren oralen Kontrazeptiva gibt es oft ein kürzeres einnahmefreies Intervall (z. B. 24 + 4).
  • Es ist auch möglich, die Einnahmepause auszulassen und die „Pille“ im sog. Langzyklus einzunehmen (z. B. Einnahme über 12 Wochen ohne Pause, dann Unterbrechung für 7 Tage).
  • Während der Einnahmepause setzt eine Abbruchblutung ein.
  • Die „Pille“ sollte jeden Tag zu einem möglichst festen Zeitpunkt eingenommen werden, um sie nicht zu vergessen. Wenn eine Tablette vergessen wurde, sollte sie innerhalb von 12 Stunden nach der letzten Dosis eingenommen werden, damit weiterhin ein sicherer Empfängnisschutz besteht.

Risiko für Blutgerinnsel

Bei Risikofaktoren für Blutgerinnsel sollten kombinierte hormonelle Verhütungsmittel (wie die „Pille“) nicht angewendet werden.

  • Das Risiko für Blutgerinnsel ist erhöht bei bestimmten Vorerkrankungen, familiärer Vorbelastung, Übergewicht und ab einem Alter von 35 Jahren. Rauchen erhöht das Risiko zusätzlich.
  • Das Risiko für Blutgerinnsel bei Frauen, die nicht die Pille nehmen, liegt bei ca. 2 Fällen pro 10.000 Frauen pro Jahr. Es steigt bei Frauen, die die Pille mit Levonorgestrel nehmen, auf ca. 5–7 Fälle pro 10.000 Frauen. Orale Kontrazeptiva der 3. und 4. Generation weisen das höchste Risiko auf, mit 6–12 von 10.000 Frauen. Bei Frauen, die schwanger sind, beträgt das Risiko ca. 10 pro 10.000. 
  • Das Risiko für ein Blutgerinnsel ist während des ersten Jahres oder bei einer Wiederaufnahme nach einer Pause von 4 Wochen oder mehr bei der Verwendung von jeglichen kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln am größten.

Weitere Nebenwirkungen

Vorteile

  • Kombinierte hormonelle Kontrazeptiva können zur Therapie beim prämenstruellen Syndrom, bei Menstruationsschmerzen, Blutungsstörungen und sehr starken Menstruationsblutungen verordnet werden. Die Pille wird dann üblicherweise im verlängerten Zyklus eingenommen.
  • Orale Verhütungsmittel, die Gestagene mit antiandrogener Wirkung enthalten, können bei mittelschwerer bis schwerer Akne und/oder übermäßigem Haarwuchs (Hirsutismus) bei Frauen im gebärfähigen Alter verwendet werden, wenn andere Behandlungen nicht angeschlagen haben. Auch das polyzystische Ovarialsyndrom kann mit solchen Medikamenten behandelt werden.
  • Es besteht eine schützende Wirkung gegen Eierstock- und Gebärmutterkörperkrebs.
  • Die Fruchtbarkeit wird bewahrt.

Vaginalring

Vaginalringe enthalten wie die kombinierte Pille Östrogen und Gestagen und sind als Verhütungsmittel genauso wirksam.

  • Der Vaginalring wird jede 4. Woche von der Frau selbst in die Scheide (Vagina) eingeführt. Nach 3 Wochen erfolgt eine Unterbrechung von 1 Woche, während der eine menstruationsähnliche Blutung einsetzt. Ein neuer Ring wird immer am gleichen Wochentag und ungefähr zur selben Zeit eingesetzt.
  • Der Ring ist wirksam, unabhängig davon, wie er in der Vagina platziert ist. Es bedarf keines besonderen Geschicks, um den Ring einzusetzen bzw. zu entfernen.
  • Wenn der Ring herausfällt oder kurzzeitig entfernt wird, sollte er gereinigt und innerhalb von 3 Stunden erneut eingesetzt werden.

Risiko für Blutgerinnsel

Das Risiko für Blutgerinnsel kann sich wie bei oralen Kontrazeptiva („Pille“) erhöhen. Der Vaginalring sollte deshalb nicht von Frauen verwendet werden, die selbst ein Blutgerinnsel (Thrombose) hatten oder in deren nahen Verwandtschaft eines vorgekommen ist bzw. eine erbliche Anlage für Blutgerinnsel vorliegt. Kombinierte hormonelle Verhütungsmittel werden nicht bei Frauen empfohlen, die rauchen und/oder stark übergewichtig und über 35 Jahre alt sind.

Hormonpflaster

Hormonpflaster enthalten Östrogen und ein Gestagen. Sie wirken wie die kombinierte Pille und auch der Vaginalring. Die Hormone werden durch die Haut aufgenommen und hemmen ebenfalls den Eisprung.

  • Das Pflaster wird wöchentlich gewechselt. Nach 3 Wochen mit Pflaster folgen 7 Tage ohne, in denen es zu einer menstruationsähnlichen Blutung kommt.
  • Die Nebenwirkungen sind die gleichen wie bei oralen Kontrazeptiva, auch im Hinblick auf ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel.
  • Bei übergewichtigen Frauen (über 90 kg bzw. BMI über 30 kg/m2) ist die Sicherheit möglicherweise reduziert.

Gestagenhaltige Verhütungsmittel

Minipille 

Die Minipille enthält nur das Gelbkörperhormon (Gestagen) Desogestrel oder Levonorgestrel und im Unterschied zu den kombinierten Pillen kein Östrogen.

  • Sie beeinflusst die Gebärmutterschleimhaut und den Zervixschleim, sodass dieser weniger durchlässig für Spermien wird. Die Minipille mit Desogestrel hemmt auch den Eisprung.
  • Die Minipille wird täglich immer zur gleichen Zeit ohne pillenfreien Zeitraum eingenommen. 
  • Sie gilt als weniger zuverlässig als kombinierte Pillen.
  • Frauen, die die Minipille nehmen, haben häufig unregelmäßige oder gar keine Blutungen. Zwischenblutungen sind häufig.
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Übelkeit, Kopfschmerzen, Akne, Brustschmerzen, Libidoveränderungen und Haarausfall.
  • Gestagen-Pillen haben selten schwere Nebenwirkungen. Sie erhöhen auch nicht das Risiko für Blutgerinnsel und können eine gute Alternative zur kombinierten Pille für Frauen sein, die rauchen, übergewichtig oder über 35 Jahre alt sind oder für Frauen, bei denen ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel besteht.
  • Die Minipille kann auch während der Stillzeit eingenommen werden.

Hormonspirale

Die Hormonspirale wird in die Gebärmutter eingesetzt und kann dort 3–6 Jahre verbleiben.

  • Während dieser Zeit gibt die Spirale kontinuierlich Hormone (Levonorgestrel) ab. Dadurch wird die Gebärmutterschleimhaut weniger empfänglich für eine befruchtete Eizelle. Zudem verändert sich die Beschaffenheit des vom Gebärmutterhals gebildeten Zervikalschleims, sodass dieser weniger durchlässig für Spermien wird.
  • Die Hormonspirale gilt als sehr sichere Verhütungsmethode.
  • Sie kann auch bei Frauen mit erhöhtem Risiko für Blutgerinnsel angewendet werden.
  • Die Menstruation ist häufig schwach und unregelmäßig, oft kommt es zu Beginn zu Zwischenblutungen, die dann im Verlauf nachlassen.
  • Nebenwirkungen der Hormonspirale können außerdem Übelkeit, Völlegefühl, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Akne, verringerte Libido, Gewichtszunahme und in den ersten Monaten Unterbauchschmerzen sein.

 

 

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Gebärmutter mit Hormonspirale

 

Dreimonatsspritze

Die Dreimonatsspritze enthält nur Gestagen, also den gleichen Hormontyp wie die Minipille.

  • Die Dreimonatsspritze hemmt den Eisprung und beeinflusst den Zervixschleim im Gebärmutterhals und die Gebärmutterschleimhaut.
  • Sie wird alle 3 Monate ärztlich verabreicht.
  • Die Anwendungsdauer sollte möglichst kurz sein.

Häufig treten Nebenwirkungen auf:

  • Die Dreimonatsspritze führt häufig dazu, dass die Menstruation nach einer anfänglichen Zeit mit unregelmäßigen Blutungen verschwindet.
  • Es kann nach Ende der Behandlung bis zu 10 Monate dauern, bis die Frau wieder fruchtbar ist.
  • Als Nebenwirkung kann eine reduzierte Knochendichte auftreten. Die Dreimonatsspritze sollte nicht bei Frauen mit Risiko für Osteoporose oder jugendlichen Frauen, deren Knochen noch nicht vollständig ausgebildet sind, angewendet werden.
  • Das Risiko für Blutgerinnsel ist erhöht.

Etonogestrel-Implantat (Verhütungsstäbchen)

Dies ist auch ein Verhütungsmittel, das ausschließlich Gestagen enthält.

  • Das Hormon Etonogestrel wird von einem 4 cm langen Kunststoffstäbchen (Implantat) abgegeben, das unter die Haut des nicht dominanten Oberarms geschoben wird.
  • Das Stäbchen kann 3 Jahre unter der Haut verbleiben.
  • Das Implantat wirkt, indem es den Eisprung hemmt und den Zervixschleim im Gebärmutterhals für Spermien weniger durchlässig macht. Es ist ein sehr wirksames Verhütungsmittel.
  • Wie die anderen Gestagen-Präparate führt auch dieses relativ häufig zu unregelmäßigen Blutungen und anderen Nebenwirkungen.
  • Es kann auch bei Frauen mit erhöhtem Risiko für Blutgerinnsel angewendet werden.
  • Das Implantat muss unter lokaler Betäubung von der Ärztin/vom Arzt eingeführt und entfernt werden.

Weitere Informationen

Autorin

  • Martina Bujard, Wissenschaftsjournalistin, Wiesbaden

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Kontrazeption, Methodenwahl. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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