Otosklerose

Zusammenfassung

  • Definition: Die Otosklerose ist eine langsam progredierende degenerative spongiöse Knochenerkrankung, die das Schläfenbein befällt sowie insbesondere das knöcherne Labyrinth und damit die Cochlea.
  • Häufigkeit: Eine Otosklerose liegt bei 0,5–1 % der Bevölkerung vor und setzt im frühen Erwachsenenalter ein.
  • Symptome: Typisches Symptom ist eine allmählich zunehmende Schwerhörigkeit, die am stärksten bei niedrigen Frequenzen ausgeprägt ist.
  • Befunde: Die klinischen Befunde sind Lateralisation beim Weber-Versuch und negativer Rinne-Versuch (die Knochenleitung ist am besten).
  • Diagnostik: Indizierte Untersuchungen sind ggf. Audiometrie, Tympanometrie, Impedanzuntersuchung und Ohrmikroskopie.
  • Therapie: Wird initial mit einem Hörgerät behandelt, später ohrchirurgisch.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Die Otosklerose ist eine langsam progredierende degenerative spongiöse Knochenerkrankung, die das Schläfenbein befällt, und besonders das knöcherne Labyrinth und damit die Cochlea.1-2
  • Knochenneubildung im knöchernen Labyrinth
  • Mit der Zeit kann dies dazu führen, dass der Steigbügel (Stapes) an das ovale Fenster fixiert wird.
  • Bei 80 % der Betroffenen tritt die Krankheit beidseitig auf.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

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