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Nasenpolypen

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Definition:
Gutartige Gewebewucherungen im Zusammenhang mit einer chronischen Rhinosinusitis.
Häufigkeit:
Die Häufigkeit beträgt etwa 5 %.
Symptome:
Beginn in der Regel mit verstopfte Nase. Allmählich kommt es zur Mundatmung, zum Verlust des Geruchssinns, zum Schnarchen, zur nasalen Stimme und zu Kopfschmerzen.
Befund:
Nasenpolypen sind gräuliche, häufig glatte, mehr oder weniger gestielte Wucherungen, die in der Regel mehrfach und bilateral auftreten.
Diagnose:
Als ergänzende Untersuchungen kommen ggf. Röntgen, CT, nasale Endoskopie in Frage.
Therapie:
Die primäre Therapie ist medikamentös und richtet sich in erster Linie nach der Ursache der Entzündung, z. B. Sanierung der Nebenhöhlen, antiallergische Behandlung. Langfristig ggf. Operation.
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge
  • Ingard Løge, spesialist i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Stein Helge Glad Nordahl, øre-nese-hals spesialist, overlege Haukeland sykehus, Bergen