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Streptokokken-Infektion des Halses

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Definition:
Entzündung im hinteren Rachenraum und/oder der Tonsillen als Folge einer Infektion mit Gruppe-A-Streptokokken (GAS).
Häufigkeit:
Häufig vorkommende Erkrankung. Allerdings werden die meisten Halsentzündungen durch Viren verursacht.
Symptome:
Die Erkrankung äußert sich typischerweise durch Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber (38–40 °C), Erkältungssymptome fehlen jedoch.
Befunde:
Klinisch sind stark gerötete Tonsillen, häufig zusammen mit Belägen und vergrößerten/empfindlichen Halslymphknoten erkennbar.
Diagnostik:
Klinische Diagnostik, ggf. Erregernachweis via Schnelltest oder Rachenabstrich.
Therapie:
Symptomatisch, ggf. Antibiotika (Penicillin).
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Innere Medizin, Frankfurt
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge