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Obstruktive Schlafapnoe

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Definition:
Obstruktion der Atemwege während des Schlafes mit Atempausen/Hypoxämie. Die Folgen sind Tagesschläfrigkeit, kognitive Störungen und kardiovaskuläre Erkrankungen.
Häufigkeit:
Prävalenz des obstruktiven Schlafapnoe Syndroms (OSAS) ca. 3 %, Verhältnis Männer zu Frauen ca. 3:1.
Symptome:
Unerholsamer Schlaf mit Schnarchen und Atemaussetzern (Fremdanamnese!). Tagesschläfrigkeit, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen.
Befunde:
Häufig Übergewicht, arterielle Hypertonie. Evtl. anatomische Besonderheiten von Kiefer/Oropharynx. Befunde kardiovaskulärer Folgeerkrankungen.
Diagnostik:
Beurteilung der Tagesschläfrigkeit durch Fragebogen. Polygrafie bzw. Polysomnografie (letztere im Schlaflabor).
Therapie:
Therapie der 1. Wahl ist Überdruckbeatmung (CPAP = Continuous Positive Airway Pressure). Evtl. Unterkieferprotrusionsschiene, im Einzelfall operative Therapie.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i.Br.