Zum Hauptinhalt springen

Schlafapnoe-Syndrom

Zuletzt aktualisiert:

Zuletzt überarbeitet:

Zuletzt überarbeitet von:



Definition:
Obstruktive Schlafapnoe ist durch Episoden vollständiger oder teilweiser Obstruktion der oberen Atemwege im Schlaf, häufig in Vebindung mit Hypoxämie gekennzeichnet.
Häufigkeit:
Die Prävalenz liegt bei ca. 4 % der Männer und 2 % der Frauen im Alter von 30–60 Jahren. 
Symptome:
Die Symptome sind ein unerholsamer Schlaf mit Atemaussetzern (Fremdanamnese!). Führt zu Tagesmüdigkeit, kognitiver Einschränkung und Kopfschmerzen.
Befunde:
Häufig liegen Übergewicht, ein kurzer, kräftiger Hals, hoher Blutdruck, evtl. obstruktive Veränderungen im Oropharynx zugrunde.
Diagnostik:
Diagnosestellung mittels Poly(somno)grafie. Screening bei niedriger Wahrscheinlichkeit durch nächtliche Pulsoxymetrie.
Therapie:
Kontinuierliche Überdruckbeatmung, z. B. durch CPAP.
  • Dietrich August, Dr. med., Arzt in Weiterbildung Innere Medizin, Freiburg
  • Bjørn Bjorvatn, professor dr.med., Seksjon for allmennmedisin, Universitetet i Bergen, og leder av Nasjonalt Kompetansesenter for søvnsykdommer, Haukeland Universitetssykehus
  • Morten Lindbæk, førsteamanuensis, spesialist i allmennmedisin, Institutt for allmennmedisin og samfunnsmedisinske fag, Universitetet i Oslo
  • Per Møller, spesialist i øre/nese/hals, overlege ØNH-avdelingen Haukeland sykehus og professor ved Universitetet i Bergen