Tinnitus (Ohrensausen)

Tinnitus (Ohrensausen ) ist das Vernehmen eines Tons oder Geräuschs im Ohr, ohne dass es eine äußere Geräuschquelle gibt. Tinnitus kann ein Symptom einer Grunderkrankung sein, aber auch ohne erkennbare Ursache auftreten.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist Tinnitus?

Definition

Tinnitus und Ohrensausen sind Synonyme und werden als Bezeichnungen für ein subjektives Hörempfinden ohne externe Geräuschquelle und ohne Halluzination oder Verwirrtheit der Betroffenen verwendet. Entweder existiert gar keine Geräuschquelle oder das Geräusch entsteht innerhalb des Körpers des Betroffenen, im Bereich des Ohrs (z. B. ein Blutströmungsgeräusch).

Symptome

Die Betroffenen „hören" ein Sausen, Brummen, Klicken, Klingeln oder Pfeifen. Der Ton kann pulsierend oder knackend sein, die Intensität von Person zu Person und von einem Augenblick zum nächsten variieren und auf einem oder beiden Ohren wahrgenommen werden. Die Symptome können mit einer Hörminderung einhergehen. Manche Betroffene sind durch den Tinnitus in ihrem Alltagsleben extrem beeinträchtigt.

Ursachen

  • Ohrenschmalz
    • Dies ist wahrscheinlich die häufigste Ursache für einen Tinnitus.
  • Chronische Mittelohrentzündung
    • Langfristig kann eine Infektion des Mittelohrs auch das Innenohr schädigen und unter Umständen einen Tinnitus auslösen.
  • Otosklerose
    • Die Erkrankung ist vor allem durch eine Hörminderung gekennzeichnet, einige Betroffene klagen jedoch auch über Schwindel und Tinnitus.
    • Die Gehörknöchelchenkette im Mittelohr ist dabei weniger beweglich als normal, daher werden Schallwellen nicht so wie üblich ins Innenohr weitergeleitet.
  • Ménière-Krankheit
    • Die Ménière-Krankheit äußert sich durch periodische Anfälle von Tinnitus, starken Schwindel und Hörminderung oder Taubheit.
  • Tinnitus, durch Medikamente verursacht
    • Verschiedene Medikamente können zu einem Tinnitus führen.
    • In der Regel sind dies Salicylate (Acetylsalicylsäure), manche Antibiotika, Carbamazepin u. a.
  • Verengte/verstopfte Ohrtrompete (Kanal zwischen Nase und Mittelohr)
    • In den meisten Fällen handelt es sich um eine vorübergehende Erkrankung.
    • Bei verengter Ohrtrompete funktioniert die Belüftung und damit der Druckausgleich zwischen Rachenraum (Außenluft) und Mittelohr nicht mehr ausreichend, was Beschwerden verursachen kann.
    • Bei einer Erkältung ist die Ohrtrompete häufig zugeschwollen.
    • Ein Tinnitus kann auch nach Flugreisen oder Tauchgängen vorkommen.
  • Lärmschwerhörigkeit
    • Bei einer Lärmschwerhörigkeit kommt es zu einer dauerhaften Schädigung, die nicht geheilt werden kann, jedoch führen Hörgeräte meist zu guten Ergebnissen.
    • In einigen Fällen geht diese Schwerhörigkeit auch mit einem Tinnitus einher.
  • Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis)
    • Der Schwerhörigkeit liegt ein Alterungsprozess zugrunde. Daher können nur Hörgeräte wirksam helfen.
  • Hörsturz
    • Als Hörsturz bezeichnen Ärzt*innen eine plötzliche Hörminderung (leicht ausgeprägt bis zum Hörverlust), die ohne Ursache auftritt. Andere mögliche ursächliche Krankheiten sind auszuschließen, bevor die Diagnose Hörsturz gestellt werden kann.
    • Im Rahmen eines Hörsturzes kann es zu Tinnitus kommen.
  • Bluthochdruck
    • Bluthochdruck führt in der Regel nicht zu Symptomen, bei sehr hohen Werten (diastolisch > 120 mmHg) kann jedoch ein Tinnitus auftreten.
  • Anämie
    • Anämie (Blutarmut) kann ebenfalls zu Tinnitus führen, insbesondere bei schwerer und sich schnell entwickelnder Anämie.
  • Hypothyreose und Hyperthyreose
    • Ein niedriger Stoffwechsel, wie bei Schilddrüsenunterfunktion, kann einen Tinnitus verursachen.
    • Auch bei Schilddrüsenüberfunktion kann ein Tinnitus eines der Symptome sein.
  • Typ-1- oder Typ-2-Diabetes
    • In Ausnahmefällen kann der Tinnitus eine Komplikation infolge von Diabetes sein.
  • Stress und möglicherweise Depression oder andere psychische Krankheiten
    • Tinnitus kann ein Anzeichen dafür sein, dass die Betroffenen überarbeitet, gestresst oder depressiv sind.
    • Personen mit Tinnitus leiden häufiger als die Allgemeinbevölkerung an einer Depression. Tinnitus und depressive Symptome können sich hier auch gegenseitig verstärken, ohne dass zu klären ist, welches die eigentliche Ursache ist.
    • Auch bei Angststörungen oder anderen psychischen Krankheiten kann Tinnitus ein Symptom sein.
  • Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und andere Veränderungen der Blutgefäße
    • Verkalkte Blutgefäße können zu einer verminderten Blutzirkulation im Ohr und Gehirn und damit zu einer Wahrnehmung von Ohrengeräuschen führen.
    • Karotisstenose (Verengung der Halsschlagader) oder Erweiterung dieser Arterie (Aneurysma)
    • Verengung oder Erweiterung der Arterie im Bereich der Halswirbelsäule (Arteria vertebralis) 
  • Fehlbildungen/Veränderungen von Blutgefäßen im Bereich des Schädels/Gehirns
  • Verschleiß von Halswirbeln/Kiefergelenk
    • Verkalkungen in der Halswirbelsäule können ebenfalls zu einem Tinnitus führen.
    • Eine Fehlfunktion des Kiefergelenks kann ebenfalls Ohrgeräusche auslösen.
  • Erkrankungen des Gehirns/zentralen Nervensystems 
    • Schwere Verletzungen des Gehirns (Trauma, Schlaganfall) können einen Tinnitus verursachen.
    • Patient*innen mit multipler Sklerose leiden auch manchmal an einem Tinnitus.
    • Tinnitus ist manchmal ein Begleitsymptom bei Kopfschmerzen.
  • Tumor am Hörnerv (Akustikusneurom)
    • Dies ist eine seltene Erkrankung, die auch zu einem Tinnitus führen kann, jedoch ist das Hauptsymptom eine fortschreitende, einseitige Hörminderung.
    • Die Erkrankung kann in Verbindung mit verschiedenen neurologischen Erkrankungen auftreten.
  • Infektion des Gleichgewichtsorgans
    • Dabei sind Tinnitus und Schwindel typische Symptome.

Häufigkeit

Etwa 5–15 % der Bevölkerung leiden an Tinnitus, wobei Menschen zwischen 60 und 69 Jahren am stärksten betroffen sind. Ungefähr 1 % der Betroffenen gibt an, eine reduzierte Lebensqualität durch das Ohrensausen zu erleben. Personen mit einer Hörminderung leiden überdurchschnittlich häufig auch an einem Tinnitus.

Personen mit einem Tinnitus leiden im Vergleich zu solchen ohne diese Beschwerden häufiger an Angststörungen, Schlafstörungen oder Depressionen. Diese Krankheiten können bereits bestehen, bevor der Tinnitus beginnt, infolge des Tinnitus entstehen und/oder diesen noch verstärken.

Untersuchungen

Anamnesegespräch

Ihnen werden eventuell folgende Fragen gestellt:

  • Wann haben Sie den Tinnitus zum ersten Mal bemerkt?
  • Wie hat er sich gezeigt?
  • Ist eine Ohrenerkrankung bekannt?
  • Leiden Sie unter Lärmschwerhörigkeit?
  • Ist der Tinnitus einseitig oder beidseitig?
  • Tritt der Tinnitus dauerhaft oder episodisch auf?
  • Ist der Tinnitus pulsierend?
  • Ist die Tonhöhe hoch oder niedrig?
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein? Welche?
  • Leiden Sie an chronischen Erkrankungen?
  • Hatten Sie in letzter Zeit viel Stress, Hektik oder Sorgen?

Ärztliche Untersuchung

Neben der gründlichen Anamnese wird auch eine Untersuchung der Ohren und weitere Untersuchungen in einer HNO-Praxis durchgeführt. Diese umfassen u. a.:

  • Untersuchung von Gehörgang und Trommelfell (Otoskopie)
  • Untersuchung mit Stimmgabel
  • Messung des Hörvermögens
  • eventuell Tympanometrie (Messung des akustischen Widerstandes des Trommelfells).

Eventuell werden eine Blutuntersuchung, spezielle neurologische oder bildgebende Untersuchungen (CT, Röntgen) veranlasst.

Behandlung

Die Behandlung hängt von der Ursache ab. Bestimmte zugrunde liegende Erkrankungen können spezifisch behandelt werden. Eine Schwerhörigkeit kann mit einem Hörgerät behandelt werden. Ist Ohrenschmalz die Ursache, wird dieses vorsichtig entfernt. Tinnitus ist in den allermeisten Fällen eine harmlose Erkrankung, die aber sehr lästig und störend sein kann.

Gegen Tinnitus gibt es keine wirksamen Medikamente. Mithilfe einer kognitiven Verhaltenstherapie können die Betroffenen unter Anleitung von Psychotherapeut*innen lernen, mit der Belastung durch den Tinnitus umzugehen. Laut Studiendaten verbessert diese Art der spezifischen Psychotherapie die Lebensqualität von Patient*innen mit Tinnitus nachweisbar.

Für andere Behandlungsformen wie repetitive transkranielle Magnetstimulation,  Musiktherapie etc. fehlen derzeit noch Nachweise oder ergänzende Studien. Ausführliche Informationen und Beratungen durch Fachärzt*innen und Selbsthilfegruppen sind in den meisten Fällen sehr hilfreich; die Mehrheit der Tinnituspatient*innen lernt mit den Beschwerden gut zurechtzukommen.

Was können Sie selbst tun?

Der Tinnitus tritt normalerweise dann auf, wenn man ausruhen und entspannen möchte. Es kann daher helfen, in solchen Situationen eine Geräuschquelle (MP3-Player, Handy) zur Hand zu haben, die die Aufmerksamkeit vom Tinnitus ablenkt und sich selbst ausschalten kann, wenn man eingeschlafen ist. Hilfreich ist es meist, die Auslöser für Tinnitus zu meiden; dazu gehören Stress, sehr laute Umgebung ebenso wie vollkommen stille Räume, Schlafmangel und starke körperliche Belastung. Ärzt*innen, Patientenverbände und Selbsthilfegruppen können hier weitere Informationen und Unterstützung liefern.

Prognose

Die Prognose hängt von der zugrunde liegenden und eventuell behandelbaren Ursache ab. 99 % der Betroffenen kommen mit der Zeit mit dem Tinnitus so gut zurecht, dass er keine Einschränkung der Lebensqualität mehr darstellt.

Weitere Informationen

  • Tinnitus – Informationen für ärztliches Personal

Selbsthilfeorganisationen

Autor

  • Markus Plank, MSc BSc, Medizin- und Wissenschaftsjournalist, Wien

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Tinnitus. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Chronischer Tinnitus. AWMF-Leitlinie Nr. 017-064, Stand 2015. www.awmf.org
  2. Crummer RW, Hassan GA. Diagnostic approach to tinnitus. Am Fam Physician 2004; 69: 120-8. PubMed
  3. Yew KS. Diagnostic approach to patients with tinnitus. Am Fam Physician. 2014 Jan 15;89(2):106-13. PubMed PMID: 24444578 www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Kreuzer, PM.; Vielsmeier, V; Langguth, B. Chronischer Tinnitus – eine interdisziplinäre Herausforderung. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(16): 278-84. doi:10.3238/arztebl.2013.0278 DOI
  5. Langguth B, Kreuzer PM, Kleinjung T, De Ridder D. Tinnitus: causes and clinical management. Lancet Neurol. 2013 Sep;12(9):920-930. doi: 10.1016/S1474-4422(13)70160-1 Review. PubMed PMID: 23948178 www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Hörsturz (Akuter idiopathischer sensorineuraler Hörverlust). AWMF-Leitlinie Nr. 017-010, Stand 2014. www.awmf.org
  7. Han BI, Lee HW, Kim TY, Lim JS, Shin KS. Tinnitus: characteristics, causes, mechanisms, and treatments. J Clin Neurol. 2009 Mar;5(1):11-9. doi:10.3988/jcn.2009.5.1.11 Epub 2009 Mar 31. PubMed PMID: 19513328 www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Hoare DJ, Edmondson-Jones M, Sereda M, Akeroyd MA, Hall D. Amplification with hearing aids for patients with tinnitus and co-existing hearing loss. Cochrane Database of Systematic Reviews 2014, Issue 1. Art. No.: CD010151. www.ncbi.nlm.nih.gov
  9. Shargorodsky J, Curhan GC, Farwell WR. Prevalence and characteristics of tinnitus among US adults. Am J Med. 2010 Aug;123(8):711-8. doi: 10.1016/j.amjmed.2010.02.015 PubMed PMID: 20670725 www.ncbi.nlm.nih.gov
  10. Folmer RL, Martin WH, Shi Y. Tinnitus: Questions to reveal the cause, answers to provide relief. J Fam Prac 2004; 53: 532-40. www.ncbi.nlm.nih.gov
  11. Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM), Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM). Funktionelle Körperbeschwerden. AWMF-Leitlinie Nr. 051 - 001. S3, Stand 2018. www.awmf.org
  12. Sajjadi H, Paparella MM. Meniere's disease. Lancet. 2008;372(9636):406–414. www.ncbi.nlm.nih.gov
  13. Fortnum H, O'Neill C, Taylor R, et al. The role of magnetic resonance imaging in the identification of suspected acoustic neuroma: a systematic review of clinical and cost effectiveness and natural history. Health Technol Assess. 2009;13(18):iii–iv, ix–xi, 1–154. www.ncbi.nlm.nih.gov
  14. Weissman JL, Hirsch BE. Imaging of tinnitus: a review. Radiology 2000;216:342-9. www.ncbi.nlm.nih.gov
  15. Hofmann, E; Behr, R; Neumann-Haefelin, T; Schwager, K. Leitsymptom pulssynchrones Ohrgeräusch. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(26): 451-8. doi:10.3238/arztebl.2013.0451 DOI
  16. Sismanis A, Girevendoulis A. Pulsatile tinnitus associated with internal carotid artery morphologic abnormalities. Otol Neurotol. 2008; 29(7):1032–1036. www.ncbi.nlm.nih.gov
  17. Fortune DS, Haynes DS, Hall JW 3d. Tinnitus. Current evaluation and management. Med Clin North Am 1999;83:153-62. PubMed
  18. Bernhardt O, Gesch D, Schwahn C, et al. Signs of temporomandibular disorders in tinnitus patients and in a population-based group of volunteers: results of the Study of Health in Pomerania. J Oral Rehabil. 2004;31(4):311–319. www.ncbi.nlm.nih.gov
  19. Tunkel DE, Bauer CA, Sun GH, Rosenfeld RM, Chandrasekhar SS, Cunningham ER Jr, Archer SM, Blakley BW, Carter JM, Granieri EC, Henry JA, Hollingsworth D, Khan FA, Mitchell S, Monfared A, Newman CW, Omole FS, Phillips CD, Robinson SK, Taw MB, Tyler RS, Waguespack R, Whamond EJ. Clinical practice guideline: tinnitus. Otolaryngol Head Neck Surg. 2014 Oct;151(2 Suppl):S1-S40. doi: 10.1177/0194599814545325 PubMed PMID: 25273878. www.ncbi.nlm.nih.gov
  20. Folmer RL, Shi BY. Chronic tinnitus resulting from cerumen removal procedures. Int Tinnitus J. 2004;10(1):42–46. www.ncbi.nlm.nih.gov
  21. Baldo P, Doree C, Molin P, McFerran D, Cecco S. Antidepressants for patients with tinnitus. Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, Issue 9. Art. No.: CD003853. Cochrane (DOI)
  22. Hoekstra CEL, Rynja SP, van Zanten GA, Rovers MM. Anticonvulsants for tinnitus. Cochrane Database Syst Rev 2011; 7: CD007960. Cochrane (DOI)
  23. Seidman MD, Babu S. Alternative medications and other treatments for tinnitus: facts from fiction. Otolaryngol Clin North Am 2003; 36: 359-81. PubMed
  24. Cima RF, Andersson G, Schmidt CJ, Henry JA. Cognitive-behavioral treatments for tinnitus: a review of the literature. J Am Acad Audiol. 2014 ;25(1):29-61. doi: 10.3766/jaaa.25.1.4. DOI
  25. Martinez-Devesa P, Perera R, Theodoulou M, Waddell A. Cognitive behavioural therapy for tinnitus. Cochrane Database Syst Rev 2010; 9: CD005233. Cochrane (DOI)
  26. Cima RFF, Maes IH, Joore MA, et al. Specialised treatment based on cognitive behaviour therapy versus usual care for tinnitus: a randomised controlled trial. Lancet 2012; 379: 1951-9. PubMed
  27. Grewal R, Spielmann PM, Jones SE, et al. Clinical efficacy of tinnitus retraining therapy and cognitive behavioural therapy in the treatment of subjective tinnitus: a systematic review. J Laryngol Otol 2014; 128(12): 1028-33. www.ncbi.nlm.nih.gov
  28. Phillips JS, McFerran D. Tinnitus Retraining Therapy (TRT) for tinnitus. Cochrane Database Syst Rev 2010; 3: CD007330. Cochrane (DOI)
  29. Hobson J, Chisholm E, El Refaie A. Sound therapy (masking) in the management of tinnitus in adults. Cochrane Database Syst Rev 2010; 12: CD006371. Cochrane (DOI)