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Erysipel

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Definition:
Akut bakterielle, nicht-eitrige Infektion der Dermis unter Einbezug von Lymphgefäßen, Erreger meist beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A.
Häufigkeit:
Jährliche Inzidenz ca. 200/100.000 Personen/Jahr.
Symptome:
Scharf begrenzte Rötung, Schwellung und Schmerzen. Auftreten vor allem an den Extremitäten und im Gesicht. Fieber, evtl. Schüttelfrost.
Befunde:
Typisches klinisches Bild. Laborchemisch Anstieg von BSG, CRP, Leukozyten.
Diagnostik:
Eine mikrobiologische Diagnostik ist im Allgemeinen nicht erforderlich. Bei Immunsupprimierten Blutkulturen.
Therapie:
Antibiotische Behandlung, antiseptische Externa, Analgesie, Ruhigstellung. Leichte, unkomplizierte Fälle können ambulant mit Penicillin p. o. behandelt werden. Bei schwerem/kompliziertem Verlauf stationäre Einweisung mit i. v. Therapie und ggf. chirurgischer Sanierung.
  • Michael Handke. Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.