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Phlegmone

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Definition: 
Akute pyogene Infektion der Unterhaut unterschiedlicher Tiefe, die bis zu den Muskelfaszien reichen kann.
Häufigkeit:
Häufig. Inzidenz (gemeinsam mit Erysipel) 180/100.000. Häufigkeit mit dem Alter stark ansteigend.
Symptome: 
Die Erkrankung beginnt oft als Komplikation nach einer (Bagatell-)Verletzung, meist an unterer Extremität oder im Gesicht. Lokale Entzündung mit Rötung und Schmerzen.
Befunde:
 Ödematöse Schwellung, rötlich-livide Verfärbung und Überwärmung der Haut. Epidermis meist intakt (Eintrittspforte?). Eventuell geschwollene Lymphknoten oder Allgemeinsymptome mit Fieber. Eine scharfe Abgrenzung zur gesunden Haut ist nicht erkennbar (Differentialdiagnose Erysipel).
Diagnostik:
Klinische Diagnose. Ggf. Mikrobiologie zur Erregeridentifizierung und Therapie nach Resistogramm.
Therapie: 
Bei unkomplizierter Phlegmone orale Antibiotikatherapie ambulant. Im Falle einer schwerwiegenden Infektion stationäre Einweisung mit intravenöser Therapie, ggf. chirurgische Drainage.

Allgemeine Informationen

Definition und Klassifikation

Ätiologie und Pathogenese

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnose

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Diagnostik beim Spezialisten

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziel

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patienten

Medikamentöse Therapie

Verlauf, Komplikationen, Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Dietrich August, Arzt, Freiburg im Breisgau
  • Mikael Tarstedt, leitender klinischer Facharzt, Dermatologische Praxis, Karlskoga Krankenhaus
  • Sylvi Torvund, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Ärztezentrum Nidarvold, Trondheim