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Alopecia areata

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Definition:
Stellenweiser Haarausfall, der vermutlich auf eine Autoimmunerkrankungen zurückzuführen ist, die genetisch veranlagt auftreten kann. Stress und Umweltfaktoren können auslösend wirken.
Häufigkeit:
Das Lebenszeitrisiko für Alopecia areata liegt bei 1–2 %. Beide Geschlechter sind betroffen. Die Hälfte der Patienten ist betroffen, bevor sie das Alter von 20 Jahren erreicht hat.
Symptome:
Es beginnt häufig mit einer oder mehreren münzgroßen haarlosen Stellen, die im Laufe einiger Wochen schrittweise größer werden. Die Erkrankung variiert im Umfang und kann die gesamte Körperbehaarung betreffen.
Befunde:
Bei der Untersuchung ist stellenweiser Haarausfall ohne Anzeichen einer Entzündung oder anderer Veränderungen zu erkennen. Der Nachweis von Haaren mit Ausrufezeichen-Form ist diagnostisch (pathologische Stummelhaare, befinden sich im Randbereich der Läsion, nach unten dünner werdende Haare).
Diagnostik:
Probenentnahme und Tests sind indiziert, wenn eine andere Ursache für den Haarausfall vermutet wird.
Therapie:
Bei mehr als der Hälfte der Patienten wachsen die Haare innerhalb von 6–12 Monaten wieder nach. Üblich ist eine Remission bei kleinen Veränderungen, die meisten Patienten erleben jedoch einen Rückfall. Bei gering ausgeprägten Formen kann die Spontanremession abgewartet werden Eine medikamentöse Behandlung mit starken Kortikosteroiden unter Okklusionsbehandlung ist möglich.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik beim Spezialisten

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patienten

Medikamentöse Therapie

Weitere Behandlungsmethoden

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Literatur

Autor*innen

  • Heidrun Bahle, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Morten Dalaker, avtalespesialist i hudsykdommer, Trondheim Hudlegesenter, Carl Johans gt 3, 7010 Trondheim