Zum Hauptinhalt springen

Läuse

Zuletzt aktualisiert:

Zuletzt überarbeitet:

Zuletzt überarbeitet von:



Definition:
Kopfläuse sind Läuse, die sich nahe der Kopfhaut in den Haaren festsetzen. Sie werden durch nahen Kontakt übertragen. Filzläuse treten vorwiegend im Schamhaar auf und werden durch Sexualkontakt übertragen. Ein Befall durch Kleiderläuse entsteht durch schlechte Hygiene.
Häufigkeit:
Kopfläuse treten epidemisch in Kindergärten und Schulen auf. Sie kommen häufig vor – ca. 1/3 aller Familien mit Kindern hat Erfahrungen mit Läusen. Filzläuse kommen weniger häufig vor.
Symptome:
Juckreiz ist das Hauptsymptom, jedoch sind viele Infizierte lange symptomfrei.
Befunde:
Eine Laus ist 2–3 mm groß und grau, braun oder schwarz; nach dem Blutsaugen kann sie rötlich erscheinen. Auf der Kopfhaut sind Bissspuren zu sehen.
Diagnostik:
Nachgewiesen werden Läuse durch Inspektion und ggf. durch Kämmen über einem weißen Handtuch.
Therapie:
Kopfläuse und Filzläuse werden medikamentös therapiert. Kopfläuse werden zusätzlich durch Kämmen entfernt. Die Behandlung von Kleiderläusen besteht aus gründlicher Körperwäsche sowie dem Waschen oder Einfrieren der Kleidung.
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, universitetslektor, institutt for sammfunsmedisinske fag, NTNU, redaktør NEL
  • Sylvi Torvund, spesialist i allmennmedisin, Nidarvold legesenter, Trondheim
  • Kristin Ryggen, overlege, Hudavdelingen, Regionsykehuset i Trondheim