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Atherom

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Definition:
Als Atherom versteht man einen Überbegriff für verschiedene follikuläre Zysten.
Häufigkeit:
Häufig, genaue Zahlen sind aufgrund der Harmlosigkeit eines Atheroms nicht bekannt.
Symptome:
Atherome treten am häufigsten an der Kopfhaut, gefolgt von Gesicht, Hals, Rücken und Genitalbereich auf. Sie können klein bleiben, aber auch rapide bis zu einigen Zentimetern heranwachsen. Sie sind je nach Lokalisation eher kosmetisch störend, können aber auch durch Infektionen oder Abszessbildungen klinisch auffällig werden.
Befunde:
Prall-elastische, relativ harte, halbkugelige, einige Millimeter bis einige Zentimeter große Schwellung, die subkutan oder dermal gelegen ist.
Diagnostik:
Meist klinisch.
Therapie:
Atherome sind benigne. Kosmetische Eingriffe können indiziert sein. Eine chirurgische Extirpation ist bei Infektionen, Abszessen oder unklaren Befunden angezeigt.
  • Kristine Scheibel, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Norderney