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Malignes Melanom

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Definition:
Ein Melanom ist ein bösartiger Tumor, der von Melanozyten – meist von der Basalschicht der Epidermis – ausgeht.
Häufigkeit:
Jährlich kommt es zu mehr als 20.000 neuen Fällen – Tendenz steigend; die 5-Jahres-Prävalenz beträgt ca. 95.000.
Symptome:
Die Patient*innen haben Veränderungen an einem bestehenden Nävus oder die schnelle Entwicklung einer neuen, pigmentierten Hautstelle bemerkt – oder sie haben die Möglichkeit einer Früherkennung auf Hautkrebs in Anspruch genommen.
Befunde:
Bei asymmetrischen pigmentierten Hautstellen > 6 mm mit unscharfer Abgrenzung, unterschiedlicher Pigmentierung oder z. B. ulzerösen Veränderungen besteht Verdacht auf ein Melanom.
Diagnostik:
Die Diagnose wird mithilfe der histolopathologischen Untersuchung der Hautstelle gestellt.
Therapie:
Primär chirurgisch, in den meisten Fällen erfolgt anschließend eine Chemotherapie; eine zusätzliche Strahlentherapie wird nur in fortgeschrittenen Stadien eingesetzt. 
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Günther Egidi, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen (Review)
  • Dirk Nonhoff, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Köln