Vitiligo

Zusammenfassung

  • Definition:Erworbener Verlust der Hautpigmentierung, bedingt durch eine zunehmende Zerstörung der Melanozyten in Haut und Schleimhäuten, der sich klinisch in umschriebenen, aber auch generalisierten Depigmentierungen darstellt.
  • Häufigkeit:Prävalenz weltweit 2–4 %.
  • Symptome:Entwicklung klar begrenzter, milchig weißer, makulöser Bereiche in der Haut, teilweise mit weißen Haaren an den betroffenen Stellen. In der Frühphase lediglich ein stellenweiser Pigmentverlust, wobei die betroffenen Stellen häufig leicht jucken.
  • Befunde:Weiße, depigmentierte Flecken auf der Haut.
  • Diagnostik:Klinische Diagnose, ggf. Histologie. Ausschluss begleitender Autoimmunerkrankungen, vor allem an der Schilddrüse. 
  • Therapie:Glukokortikoide lokal oder ggf. auch systemisch. Andere lokale Immunmodulatoren off label. Schmalspektrum UV-B Bestrahlung, evtl. PUVA. 

Allgemeine Informationen

Definition

  • Multifaktoriell bedingte Erkrankung der Haut mit Zerstörung der pigmentbildenden Melanozyten1
    • lokalisierter teils auch generalisierter fleckförmiger Verlust der Pigmentierung/Hautfarbe
  • Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine fleckenartige Entwicklung klar begrenzter, milchig weißer, makulöser Bereiche in der Haut, teilweise mit weißen Haaren an den betroffenen Stellen.
  • Grund hierfür ist ein Verlust an melaninproduzierenden Melanozyten in der Epidermis und im Umkreis der Haarfollikel.
    • Die zugrunde liegende Pathogenese ist nach wie vor nicht im Detail verstanden (Inflammation? Nekrose? Apoptose?).2
  • Neben der Haut sind u. U. auch die Haarfollikel, die Schleimhäute, die Augen und das Innenohr betroffen.
    • Diesen Organen ist gemein, dass sie Melanozyten aufweisen.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Patienteninformationen

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